Heimpleite: Zwickau unterliegt Aalen mit 2:3

3. Liga Westsachsen fehlte heute Nachmittag das Quäntchen Glück

Zwickau. 

Zwickau. Himmelhochjauchzend und tiefst zu Tode betrübt. Zwickaus Fußballanhänger benötigen wahrlich starke Nerven. Nach dem Auswärtssieg zuletzt beim Tabellenführer glaubten die Westsachsen, die drei Punkte im eigenen Stadion schon auf der Habenseite verbuchen zu können. Vor 4.321 Zuschauern kam es gegen den VfR Aalen wie so oft alles ganz anders - Spielstand am Ende der Partie 2:3 (1:2). Die Schumannstädter legten einen klassischen Fehlstart hin und lagen schon in der 2. Spielminute durch einen Treffer von Royal-Dominique Fennell mit 0:1 im Rückstand. Derselbe Spieler sorgte mit einem Eigentor in der 24. Spielminute für das 1:1.

Zweites Eigentor bringt erneute Aalen-Führung

Die Zwickauer atmeten durch und trieben die Bälle vor das Aalener Tor. In dieser Phase sorgte das Geburtstagskind Nico Antonitsch mit einem weiteren Eigentor für eine kalte Dusche und die erneute Führung der Gäste. Drei Tore, zwei davon ins eigene Netz. Das sieht man auch nicht alle Tage. Nach dem Wiederanpfiff ein ähnliches Bild. Die Westsachsen schienen zur Pause nicht das richtige Zielwasser getrunken und mussten im Gegenteil in der 82. Minute noch das 1:3 durch Nicolas Sessa hinnehmen. Zwickau warf alles nach vorn. Der eingewechselte Davy Frick traf in der 90. Minute nach Kopfballablage von König mit einer Direktabnahme aus zehn Metern in den Winkel. Ein weiteres Tor gelang dem FSV nicht mehr.

Trainer moniert Chancenverwertung

Zwickaus Trainer Joe Enochs meinte nach dem Spiel sichtlich etwas pikiert: ""Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. Nach dem Ausgleich hatten wir eine tolle Drangphase und bekommen genau in dieser Zeit das Gegentor. Mit den Toren gegen uns habe ich vordergründig kein Problem, aber eigentlich hätten wir sechs Tore selbst schießen müssen." In der nächsten Begegnung trifft der FSV Zwickau am 6. Oktober auswärts im Stadion der Freundschaft auf den FC Energie Cottbus. Anstoß ist 14 Uhr.