Helfer brauchen Verstärkung

Ehrenamt 64 Frauen und Männer gehören zum Katastrophenschutzzug

Der Katastrophenschutzzug der Johanniter-Unfallhilfe im Regionalverband Zwickau/Vogtland befindet sich auf der Suche nach personeller Verstärkung. Zugführerin Sibylle Arlt kann bisher im Notfall auf die Unterstützung von 64 Frauen und Männern, die aus verschiedenen Ecken des Landkreises Zwickau kommen, zurückgreifen. Die Rettungskräfte greifen bei Evakuierungen, die sich beispielsweise nach einem Hochwasser oder bei einer Bombenentschärfung erforderlich machen, auf die Unterstützung des Katastrophenschutzzuges zurück.

Interessenten, die sich für das Ehrenamt interessieren, müssen mindestens 16 Jahre alt sein und in die Kategorie "zuverlässige Helfer" gehören. "Wir finden - je nach den körperlichen Möglichkeiten und persönlichen Interessen - für jeden eine Einsatzmöglichkeit", verspricht Sibylle Arlt, die seit Mitte 2013 für den Katastrophenschutzzug verantwortlich ist. Egal ob der Aufbau von Betten, die Ausgabe von Lebensmitteln oder die Betreuung von Kindern oder Senioren - im Ernstfall gibt es ein vielfältiges Betätigungsfeld.

Die Mitglieder des Katastrophenschutzzuges, die alle ehrenamtlich im Einsatz sind, treffen sich einmal im Monat. "Die Termine werden dabei stets langfristig in einem Jahresplan festgelegt", sagt die Leiterin des Einsatzzuges. Bei den Treffen werden Schulungen durchgeführt und die Technik gewartet. Zudem stand in diesem Jahr eine Übung, die vom Landkreis Zwickau in Hirschfeld für Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Katastrophenschutzzug organisiert hat, auf dem Programm. "Die Arbeit in einem Team, auf was man sich voll verlassen kann, macht Spaß", sagt die 36-Jährige.