Hier turnen Spitzenathleten und Anfänger paarweise

Tradition 66 Teilnehmer beim 35. Paarturnen

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33 vor dem Wettkampf ausgeloste Zweierteams traten bei der 35. Auflage des Friedrichsgrüner Paarturnens an die Geräte. Foto: Andreas Wohland

Friedrichsgrün. Eine Sportveranstaltung der besonderen Art erlebt am Sonnabend ihre 35. Auflage. Die Sportgemeinschaft Friedrichsgrün hatte zu ihrem legendären Paarturnen eingeladen. 66 Teilnehmer aus ganz Deutschland, unter ihnen auch hochkarätige Turner, traten diesmal an die Geräte. Der Modus war einfach. Vor Beginn des Wettbewerbes wurden die Zweierteams, bestehend aus einem männlichen und einem weiblichen Part, ausgelost. Jeder musste an drei Geräten turnen.

Allerdings konnten die Männer unter sechs und die Frauen unter vier Disziplinen jene auswählen, die ihnen am meisten lagen. Die Platzierung richtete sich nach der Summe der erzielten Wertungspunkte. Bei allem sportlichen Ehrgeiz, zählte für die meisten Teilnehmer aber weniger die Platzierung, als der Spaß am Turnen.

Bei der Auslosung können unterschiedlichste Paare entstehen

Jörg Lahn, seit vielen Jahren Cheforganisator der Veranstaltung, erklärte den Grund. "Beim Paarturnen ist es wesentlich wichtiger, dass die Sportler einmal wirklich unbelastet und frei von Wettbewerbsdruck turnen können und gleichzeitig auch noch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wird. Durch die Auslosung kann ein schwächerer Turner durchaus gemeinsam mit einem Spitzenathleten an den Start gehen und so vielleicht auch weiter vorn in der Platzierung landen." Das Friedrichsgrüner Paarturnen geht auf Frank Lahn, Vater des jetzigen Organisators, zurück. Er hob diesen speziellen Wettkampf im Jahr 1984 nach amerikanischem Vorbild aus der Taufe.