Hilfe für junge Familie in der Ukraine

Engagement Erster Zwickauer Hilfstransport 2018 startet am 11. April

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Eine von zahlreichen Begegnungen in der Ukraine. Foto: Karl-Ernst Müller/Verein

Zwickau. Der erste Hilfstransport des Jahres aus Zwickau geht voraussichtlich am 11. April auf die Reise. Karl-Ernst Müller und sein Team werden voraussichtlich dem Bürgermeister von Beresk begegnen. Dieser ist glücklich und voller Vorfreude über die privaten Zuwendungen und Spenden des Ukraine-Hilfsvereins, die ihn und seine Gemeinde überreicht werden sollen. Damit soll der Dorfclub, der Spielplatz und das Gymnasium unterstützt werden.

Familie verlor bei Feuer alles

Beresk ist einer der Orte in Wolhynien, in dem einst auch Deutsche lebten, in Frieden mit Polen und Ukrainern. Katharina die Große holte sie einst, im Feldbau erfahren, um der Landwirtschaft zum Aufschwung zu verhelfen. Karl-Ernst Müller berichtete weiter: "Im Landkreis der ukrainischen Partnerstadt Zwickaus, Wladimir-Wolynsk, brannte ein Haus bis auf die Grundmauern nieder! Ein Ehepaar mit Kindern von zwei und vier Jahren steht vor dem Nichts. Keine Versicherung, ein altes Haus muss sie provisorisch einrichten, Holz kaufen und, und, und. Der Verein wird versuchen, den Menschen vor Ort zu helfen und materielle Hilfe zu leisten."

Finanzielle Hilfe im dreistelligen Bereich

Der Vorstand des gemeinnützigen Vereins "Partnerstadt zur Ukraine" hatte beschlossen, finanzielle Soforthilfe im dreistelligen Bereich zu leisten. Geldkanäle sind unsicher in dem osteuropäischen Land. Das Geld ist auf einem Kurierweg bereits vor Ort eingetroffen. Karl-Ernst Müller weiter: "Für die betroffene Familie sind die Sorge um den Aufbau des Hauses, das Raub der Flammen wurde, damit etwas kleiner geworden.