Hilfe in der Altenpflege

FSJ Zwölf Monate Erfahrungen für die Berufswahl

Dominic Bäuml ist 17 Jahre alt. Auf dem ersten Blick ein junger Mann wie viele andere heute auch. Doch etwas unterscheidet ihn. Er absolvierte mit viel Engagement zwölf Monate lang sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in einer Altenpflegeeinrichtung. In der heutigen Zeit nichts Ungewöhnliches für viele jungen Leute. Allerdings traf Dominic diese Entscheidung erst im zweiten Anlauf: "Ich bin erst auf das FSJ aufmerksam geworden, als es zu spät war für eine andere Bewerbung."

Der 17-Jährige wusste nicht, welche Anforderungen in der Altenpflege auf ihn zukommen könnten, er brachte nur viel Engagement und guten Willen sowie den Vorsatz, etwas lernen zu wollen - und er hat seine Wahl nicht bereut. Er hat in den zwölf Monaten seine Stärken entdeckt und konnte gleichzeitig schauen, ob dieses Berufsfeld etwas für ihn ist. Dominic lernte in dieser Zeit viele Dinge. Er bekam Einblicke in die Medizin, lernte Verbändeanlegen und alles Mögliche, was zu einem kompletten Alltag in der Altenpflege gehört. Vor allem begeisterte ihn der vielfältige Kontakt zu Menschen, er lernte Einfühlungsvermögen zu zeigen und dem Gegenüber, das auf seine Hilfe baute, näher zu kommen. Dominic erinnerte sich: "Ich habe viele neue Erfahrungen gemacht - auch Grenzerfahrungen, die ich verarbeiten musste." Für diese Erkenntnisse packte der junge Mann in Vollzeit für buchstäblich ein Taschengeld zu: Für meine persönliche Zukunft war das Erlebnis, Leuten helfen zu können bei Dingen, die sie selbst nicht mehr tun können, und die aufrichtige Dankbarkeit der Pflegeperson zu spüren, sicher sehr wichtig." Ob Dominic Bäuml seinen beruflichen Weg in der Altenpflege finden wird, ist noch nicht sicher, aber er hat jetzt konkrete Vorstellungen von diesem Beruf.