Hilferuf fasst viele Probleme zusammen

Gymnasium Schülersprecher Parl Warnke schreibt an Stadtchef

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Paul Warnke hat auf die Probleme am Gymnasium aufmerksam gemacht. Foto: Frenzel

Werdau . Im Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Werdau geht es eng zu. Schülersprecher Paul Warnke, der in der zehnten Klasse lernt, hat in einem Schreiben an Oberbürgermeister Stefan Czarnecki (CDU) die Probleme aufgezählt. Der 16-Jährige rührt für einen Verbindungsbau die Werbetrommel. Damit soll Platz für Speise- und Multifunktionsraum geschaffen werden. Zudem benötigen die Arbeitsgemeinschaften mehr Zimmer. Im Speiseraum, der sich momentan im Kellerbereich befindet, muss improvisiert werden. "Ein Teil der Schüler nimmt das Mittagessen an Stehtischen ein", sagt Paul Warnke. Rund 200 Schüler nutzen die Möglichkeit zum Mittagessen. Der Großteil davon kommt aus den Klassen fünf bis sieben. Der Schülersprecher macht deutlich, dass ein größerer Raum künftig auch für Kultur- und Musikdarbietungen von Schülern genutzt werden könnte. In dem Schreiben, was Paul Warnke zur jüngsten Sitzung des Stadtrates auszugsweise vorgetragen hat, geht er auch auf weitere Probleme ein. Dazu gehören der fehlende "Zebrastreifen" an der Pestalozzistraße und die Abfahrtszeiten der Busse nach der achten Stunde. Oberbürgermeister Stefan Czarnecki hat eine Prüfung zugesichert. Bei den Abfahrtszeiten der Busse müssen allerdings weitere Behörden mit ins Boot. Paul Warnke hofft, dass im Januar oder spätestens im Februar die Antworten vorliegen. "Wünschenswert wäre, dass dann auf das Wort vielleicht verzichtet wird und es konkrete Aussagen gibt", sagt der Schülersprecher. Am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Werdau lernen rund 500 Mädchen und Jungen. In den letzten Jahren hat die Stadtverwaltung verschiedene Investitionen in die Bildungseinrichtungen getätigt. Zu den Schwerpunkten gehörten dabei die Diesterwegschule (Oberschule) und die Umweltschule (Grundschule).