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Hilfsangebote für den Studienalltag

Aktion Woche der Inklusion an der Westsächsischen Hochschule

Zwickau. 

Zwickau. Erstmals führte die Westsächsische Hochschule (WHZ) jetzt eine Woche der Inklusion durch. Damit sollte unter anderem darauf hingewiesen werden, dass es auch an der WHZ eine ganze Reihe Studentinnen und Studenten gibt, die mit Behinderung oder Beeinträchtigungen leben müssen.

65.000 Euro stehen dieses Jahr zur Verfügung

Nicht immer ist das offensichtlich. Etwa wenn es sich um Probleme beim Sehen, Hören oder mit dem Bewegungsapparat handelt. Grundsätzlich ist die Hochschule darauf eingestellt, Studierenden in dieser Hinsicht zu helfen. 65.000 Euro stehen der Einrichtung jedes Jahr zur Verfügung, damit die Betroffenen ihren Studienalltag besser meistern können. Beispielsweise durch den Einsatz von ergonomischen Tastaturen, höhenverstellbaren Schreibtischen oder Gebärdensprach-Dolmetschern.

Handicaps sollen niemandem vom Studium abhalten

Eines der Hauptanliegen der Inklusionswoche bestand darin, Professoren, Mitarbeiter und Studenten über die Problematik zu informieren und sie hierfür zu sensibilisieren. Eine Möglichkeit bot ein spezieller Hindernisparcours, aufgebaut in der Aula auf dem Scheffelberg. Wer wollte, konnte mit Hilfe unterschiedlicher Simulationsmittel am eigenen Leib verspüren, wie es ist, mit einer Beeinträchtigung zu leben. Aber auch wenn sich die Angebote vor allem an Nichtbehinderte richteten, gab es noch eine weitere, sehr wichtige Zielgruppe. "Wir möchten jungen Menschen mit Handicaps die Scheu davor nehmen, ein Studium anzufangen", sagte Susann Pilath, Gleichstellungs-Koordinatorin an der WHZ.



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