Historisches und Kaffeeklatsch in Lichtenstein

Kultur Die 80. Auflage des Museumskaffeklatsch steht an

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Der Museumskaffeeklatsch ist stets ein Besuchermagnet .Foto: Markus Pfeifer

Lichtenstein. Es ist eine besondere Veranstaltungsreihe, die sich seit 1998 in Lichtenstein großer Beliebtheit erfreut. Unter der Regie des Stadtmuseums werden in regelmäßigen Abständen am Sonntagnachmittag Lichtensteiner Gebäude oder Themen beleuchtet. "Erst gibt es Kaffee und Kuchen und dann sichern sich die Besucher schon ziemlich zeitig die Plätze für den Vortrag. Mir ist wichtig, dass beim Museumskaffeeklatsch auch Zeitzeugen zu Wort kommen", sagt Anne-Sophie Berner, Leiterin des Stadtmuseums.

Oft hält sie beim Kaffeeklatsch dann selbst auch historische Vorträge oder es kommen Gäste wie zuletzt Konrad Geithner zu Wort, der viel Wissenswertes über die Kreuzleithe, einen besonderen Teil der Stadt Lichtenstein zu berichten hatte. Knapp 100 Besucher lauschten im Saal der Landeskirchlichen Gemeinschaft, der sich direkt an der Kreuzleithe befindet, seinem Vortrag.

Anfangs fand der Museumskaffeeklatsch sechsmal pro Jahr statt. Aktuell gibt es vier Veranstaltungen jährlich. "Ich finde immer wieder was und deshalb soll die Reihe auch fortgesetzt werden. Es geht ja nicht immer nur um Gebäude, sondern auch um die Gebiete drumherum, Menschen und historische Entwicklungen", beschreibt Anne-Sophie Berner die Themenfindung. Mittlerweile 79 Mal fand die beliebte Veranstaltung nun schon statt. Die 80. Auflage ist ebenfalls schon geplant. Sie soll am 11. Juni im Rahmen des Lichtensteiner Rosenfestes stattfinden.

Veranstaltungsort ist dann die kleine Turnhalle des Schneidergymnasiums. Hier geht es nicht nur um das interessante Gebäude, sondern auch um die Sportgeschichte des Gymnasiums, an dem immer wieder beachtliche Erfolge erreicht werden. In nicht allzu ferner Zukunft könnte auch das historische Postgebäude ein Schauplatz für den Museumskaffeeklatsch sein.