Hochwasserschäden in Schönau werden beseitigt

Bau Bei Sanierung der Bachmauer kommt schwere Technik zum Einsatz

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Eine ganze Reihe Bohrpfähle befinden sich bereits im Boden. Foto: Andreas Wohland

Schönau. Kraftfahrer müssen derzeit damit rechnen, in Schönau eine Zwangspause einzulegen. Grund ist die Sanierung der durch das Hochwasser 2013 stark beschädigten Bachmauer an der Wildenfelser Straße. Auf einer Länge von etwa 200 Metern wir dieser Abschnitt jetzt stabilisiert.

Schwere Geräte sorgen für Stabilität

Zu der dabei eingesetzten schweren Technik gehört auch ein großes Bohrgerät. Mit seiner Hilfe werden die Löcher für die Betonpfähle in den Untergrund eingebracht, die später für die erforderliche Stabilität der Bachmauer sorgen sollen. Um im Bereich des Baches relativ ungehindert mit den schweren Baumaschinen zu arbeiten, greift man auf eine spezielle Technik zurück. U-förmige Betonelemente wurden mit der Öffnung nach unten in das Bachbett gesetzt. Auf der Oberseite kann die Technik operieren.

Dieses Verfahren bietet den Vorteil, dass das natürliche Fließverhalten des Schönauer Baches weitestgehend erhalten bleibt. Als Folge stimmte die obere Fischereibehörde des Freistaates trotz Schonzeit der Bachforelle zwischen 1. Oktober und 30. April, einem vorfristigen Beginn der Arbeiten zu. In welchen Umfang sich dadurch die bis 2020 geplante Bauzeit verkürzt, ist noch unklar.