Hochwasserwarnung kommt künftig vom Dach

Sirenen Technik kommt auch in den Ortsteilen auf die Dächer

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Ungewöhnlicher Einsatz: Die Feuerwehr hat am gestrigen Dienstag am Kirchweg in Gablenz die Installation der Sirene unterstützt. Foto: Frenzel

Crimmitschau. Die Montage der Sirenen wird von der Ortsfeuerwehr in Crimmitschau unterstützt. Deshalb stand die Feuerwehr-Drehleiter am gestrigen Dienstag in den Vormittagsstunden an einem Wohnhaus am Kirchweg in Gablenz. "Wir helfen beim Transport der Sirenen-Technik, die auf die Dächer gebracht werden muss", sagt Gemeindewehrleiter Werner Spalerski.

In diesen Tagen erfolgt auch die Montage von Sirenen am Gerätehaus in Lauenhain und am früheren Sparkassengebäude in Langenreinsdorf. Für die Installation der Technik in der Kernstadt und den Ortsteilen stehen rund 250.000 Euro zur Verfügung.

Ein Grund für die Investition: Einwohner von Crimmitschau, die an der Pleiße wohnen, sollen in Zukunft schneller und besser vor den Gefahren eines drohenden Hochwassers gewarnt werden als bisher. Die Technik ist auch für Sprachdurchsagen geeignet.

Es gibt allerdings noch weitere Einsatzmöglichkeiten: Dadurch könnten die Bürger beispielsweise auch über einen Gefahrgutunfall, der auf der Autobahn oder Bahnstrecke passieren kann, informiert werden. Zudem kommt die Technik bei der Alarmierung der Feuerwehrleute zum Einsatz. Die Sirenen sollen wahrscheinlich erstmals im März gemeinsam getestet werden.