Hohenstein-Ernstthal musste sich Jahn Regensburg geschlagen geben

Sport Profi Douglas Costa war Stargast in Zwickau

Piotr Papierowski scheitert mit seinem Schuss am Pfosten. Foto: Markus Pfeifer

Zwickau. Der große Traum des VfL 05 Hohenstein-Ernstthal hat sich nicht erfüllt. Vor 800 Zuschauern ging in Zwickau das Finale der Deutschen Futsal-Meisterschaft gegen Jahn Regensburg mit 4:7 verloren. Die Fans erlebten aber dennoch ein sehenswertes Futsal-Spiel, das auch im Fernsehen live übertragen wurde und Werbung für die in Deutschland noch junge Sportart machte.

Nach verhaltenem Spielbeginn geriet der VfL mit 0:2 in Rückstand. Nach dem Anschlusstreffer durch Jurij Melnik erhöhten die Bayern, bei denen die Brasilianer phasenweise zauberten, auf 3:1. Nach dem Seitenwechsel sorgten schnelle Tore von Piotr Papierowski und Ievgen Smolovyk für den 3:3 Ausglich, doch danach kassierten die Hohenstein-Ernstthaler zwei unglückliche Gegentreffer.

Douglas Costa saß im Publikum

Die Gäste erhöhten weiter und auch das größere Risiko des VfL in der Schlussphase brachte keine Wende mehr. Nationalspieler Christopher Wittig erzielte kurz vor Schluss noch das vierte Tor für den VfL, doch Jubeln konnten am Ende nur die Regensburger, die einem prominenten Unterstützer hatten. Douglas Costa, Profi bei Bayern München und guter Freund des Regensburger Spielertrainer Lucas Kruel, war Stargast beim Enspiel und jubelte am Ende mit der Mannschaft und ihren Fans, die mit Sambarhythmen für Stimmung in der Halle gesorgt hatten.

"Schade, dass heute solche Fehler passiert sind", sagte Christopher Wittig nach der Partie mit Blick auf denen einen oder anderen vermeidbaren Gegentreffer. Der zweite Nationalspieler des VfL, Torhüter Marco Pohl, musste im Endspiel verletzt zuschauen.