Hohenstein-Ernstthal zeichnet aus

Ehrenamt Beim "Warm-Up" ehrt die Stadt Bürger, die sich in Vereinen stark machen

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Wolfgang Benn, Ray Löffler, Ruth Schulze, Lars Kluge, Peter Grafmanns und Thomas Albani (v.l.n.r.). Foto: Markus Pfeifer

Hohenstein-Ernstthal. Beim "Warm-Up", dem Neujahrempfang der Stadt Hohenstein-Ernstthal, gab es neben einem Rückblick auf 2016 und dem Ausblick auf das neue Jahr auch einen Programmpunkt, der Tradition ist. Oberbürgermeister Lars Kluge ehrte Bürgerinnen und Bürger, die in Vereinen und Initiativen der Stadt mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz glänzen. "Sie sind der Kit, der uns zusammenhält", sagte er mit Blick auf die Leistungen der Menschen in den Vereinen, die weiterhin gefördert und unterstützt werden sollen, um die Vielfalt in Sachen Kultur und Sport zu erhalten.

Ruth Schulze wurde für ihre Tätigkeit im Erzgebirgsverein ausgezeichnet, wo sie unter anderem Schatzmeisterin ist. Zudem war sie im Jahr 2016 intensiv auch an der Vorbereitung der Kultur- und Abgeordnetenversammlung mit Gästen aus ganz Deutschland im Schützenhaus beteiligt. Peter Grafmanns ist beim SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal und ist in der Abteilung Badminton aktiv, als Trainer, Vorstand und Organisator, unter anderem beim beliebten Kindergartensportfest. Bei der Feuerwehr pflegt Thomas Albani zusammen mit anderen Enthusiasten die Oldtimer-Technik und hilft ebenfalls bei Veranstaltungen und der Organisation von Sportwettkämpfen.

Ray Löffler als Vorsitzender des Vereins "Netzwerk Zukunft Sachsen" setzt sich zusammen mit vielen Ehrenamtlern für die Integration von Asylsuchenden ein. Unter anderem werden Sprachkurse und die Hilfe bei alltäglichen Herausforderungen organisiert. Heike Nowak sorgt beim VfL 05 Hohenstein-Ernstthal in vielen Bereichen dafür, dass es läuft. Sie war bereits Schiedsrichtern, gestaltet Heimspielzeitungen, sitzt am Einlass und unterstützt auch den Fußball-Kreisverband. Der Wüstenbrander Wolfgang Benn macht sich für den Ortsteil stark, unter anderem im Förderverein der Diesterwegschule. Auch am Zukunftkonzept für Wüstenbrand feilte er mit.

Die Kinderärztin Birgit Reichel fehlte zwar beim "Warm-Up", da sie Bereitschaft hatte, doch sie bekommt den Preis nachträglich für ihren Einsatz bei der Hilfe für Flüchtlingskinder einsetzt. Das ist aufgrund von Sprache und Bürokratie nicht immer ganz einfach, für sie aber dennoch selbstverständlich.