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Hohenstein-Ernstthaler Tafel: Nicht nur der Chef ist neu

Tafel Neue Ausgabezeit wird angeboten

Hohenstein-E. 

Hohenstein-E. Bei der "Tafel" am Neumarkt gibt es einige Veränderungen. Mit Franz Schaible, der auch Vorstandsvorsitzender der Stiftung "Solidarität bei Arbeitslosigkeit und Armut" ist, gibt es einen neuen ehrenamtlichen Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung gemeinnütziger Hilfen für Arbeitslose (GFA), die hinter der "Tafel" steht. Denn die bisherige Chefin musste aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt abgeben. "Wenn wir gebraucht werden sind wir da. Es wird aber nach einem neuen Geschäftsführer gesucht", sagt Schaible, der die Aufgabe nur vorübergehend wahrnehmen will. Denn immerhin ist er ja auch schon 67, doch der Schwung und die Motivation sind groß.

Weitere Veränderungen sind geplant

Ab der kommenden Woche soll es zusätzlich zur Ausgabezeit am Donnerstag von 15.30 bis 17 Uhr eine zweite Zeit am Dienstag von 11 bis 13 Uhr geben. Möglich wurde das, weil es neben den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern jetzt auch wieder acht Leute gibt, die über Beschäftigungsmaßnahmen des Jobcenters die "Tafel" verstärken. Lebensmittel, die verteilt werden können, gibt es genug. "Wir werden von Supermärkten und Geschäften sehr gut unterstützt", sagt Schaible. Wer Pakete abholen will, braucht einen "Tafelpass", der nach Vorlage eines Bewilligungsbescheides zum Beispiel für ALGII ausgestellt wird.

Zur GFA gehören auch Sozialkaufhaus an der Breiten Straße, das Gemeinwohlzentrum am Neumarkt und die Essenausgabe über die "Löffelstube". Zuletzt konnten aus personellen Gründen keine Mahlzeiten in den Räumlichkeiten serviert werden, doch auch hier plant Franz Schaible wieder Veränderungen. "Ich habe einige Dinge im Kopf, die wir jetzt nach und nach umsetzen", sagt er und betont, wie wichtig es ist, den Bedürftigen zu helfen. Denn die gute wirtschaftliche Lage spüren längst nicht alle



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