Holz-Premiere nahm enttäuschende Wendung

Soziales Verkauf statt Versteigerung im Ruppertsgrüner Park

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Erik Borschel aus Ruppertsgrün (li.) holte sich im Park Holz für seinen Kamin, bei der Verladung half Mathias Ziehr vom Gastgeber. Foto: Th. Michel

Ruppertsgrün. Andreas Grau und seine Mitstreiter von der "Interessengemeinschaft Park" hatten sich das Ganze am Samstagvormittag schon ein wenig anders vorgestellt. Auf dem Programm stand eigentlich eine Holzversteigerung für den guten Zweck.

Doch von einer Versteigerung war im Park nichts zu spüren, auch wenn das ausgestellte Holz zum Teil neue Besitzer fand. Allerdings per Verkauf. "Wir wollten über die Versteigerung für unser neues Spielplatzprojekt im Park so viel wie möglich Geld sammeln, weil wir dafür wirklich jeden Cent brauchen", meinte Andreas Grau, der seine Enttäuschung nicht ganz verbergen konnte.

Derweil war Erik Borschel aus Ruppertsgrün emsig damit beschäftigt, seinen eben gekauften, 11 Meter langen Baumstamm nach Hause zu bekommen. Im Park wurde der mit einer Kettensäge in "handliche" Stücke geschnitten und anschließend auf einen Pkw-Hänger verladen. "Das Holz brauche ich für unseren Kamin", erklärte er sein Interesse an dem Stamm, der in drei Fuhren abtransportiert wurde. "Ein tolle Sache, dass ich das Holz einmal bei mir um die Ecke holen kann", meinte Erik Borschel zufrieden. Dagegen musste Hans Medler aus Leubnitz etwas länger nach einer Transportmöglichkeit für sein Holz suchen.