Hospizarbeit - niemand wird alleine gelassen

Konferenz Angebote sollen noch bekannter werden

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Hawila Middelstaedt und Andreas Müller sind die Iniatoren der Netzwerkkonferenz. Foto: Markus Pfeifer

Lichtenstein. Die Hospiz- und Palliativarbeit gewinnt immer mehr an Bedeutung. Seit 1999 widmet sich der Christliche Hospizdienst "Lebensspur" des Diakoniewerkes Westsachsen in Glauchau dieser Aufgabe und vor allem seit der Veränderung des Hospiz- und Palliativgesetzes im Jahr 2015 entwickelt sich die anspruchsvolle Arbeit der in den Diensten tätigen Menschen ständig weiter.

Insgesamt gibt es in Sachsen 55 ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienste, die schwerstkranke und sterbende Menschen begleiten, ihre Angehörigen bei der Trauerarbeit unterstützen oder zu verschiedenen Themen beraten.

150 Teilnehmer

Um diese Angebote noch besser bekannt zu machen, fand am Donnerstag die erste Netzwerkkonferenz zur Hospiz- und Palliativversorgung in Westsachsen statt. Sie hatte rund 150 Teilnehmer, unter anderem auch Pflegekräfte, Ärzte oder Vertreter öffentlicher Institutionen. Ihnen sollte laut Andreas Müller, Geschäftsführer des Sächsischen Landesverbandes, vermittelt werden, wie die verschiedenen Angebote zum Wohle der Menschen genutzt und vermittelt werden können. "Da kann es nie genug Information geben", sagte Müller, der die Konferenz zusammen mit Hawila Middelstaedt, leitende Koordinatorin des Hospizdienstes "Lebensspur", maßgeblich initiiert hatte. Wichtig sei es, immer wieder zu betonen, dass die Begleitung kostenlos und konfessionell unabhängig erfolgen kann.

Deshalb sind viele ehrenamtliche Helfer in den Hospizdiensten tätig. Weitere Netzwerkkonferenzen soll es perspektivisch in anderen Kreisen geben.



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