Hospizhelfer unterstützen Menschen in schwerer Zeit

Kurs Sabine Friedrich aus Hohenstein-Ernstthal stellt sich anspruchsvoller Aufgabe

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Sabine Friedrich (li.) und Anne Riedel-Seim vom Hospizdienst "Lebensspur". Foto: Markus Pfeifer

Hohenstein-Ernstthal / Glauchau. Insgesamt zehn neu ausgebildete ehrenamtliche Hospizhelferinnen und Helfer haben am gestrigen Dienstag ihren Kurs offiziell beendet. Der Großteil von ihnen wird nun im Christlichen Hospizdienst "Lebensspur" des Diakoniewerkes Westsachsen mitarbeiten.

"Wir freuen uns sehr, dass unsere sieben Teilnehmenden nach der Ausbildung wirklich in das Ehrenamt des Hospizhelfers eintreten", sagt Hawila Middelstaedt, die leitende Koordinatorin im Christlichen Hospizdienst "Lebensspur". Der Hospizdienst begleitet schwerstkranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg und hilft Angehörigen bei der Trauerbewältigung.

Neuer Ausbildungskurs beginnt Ende Oktober

Eine der Kursteilnehmerinnen ist Sabine Friedrich aus Hohenstein-Ernstthal. Als ihr Vater vor drei Jahren starb, setzte sich die 63-Jährige intensiver mit Themen wie Tod und Trauer auseinander. Als die Postbotin dann in Altersteilzeit ging, entschied sie sich, den Ausbildungskurs zu absolvieren. "Ich komme gern mit Menschen ins Gespräch und will mich dieser besonderen Aufgabe stellen", sagt sie.

Einen offenen Hospizabend für Pflegende und Interessierte gibt es am Dienstag, dem 8. Mai ab 18.30 Uhr im Kirchsaal des Bethlehemstiftes Hohenstein-Ernstthal (Hüttengrund 49) unter der Überschrift "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Mit dem Angebot wollen die Koordinatorinnen des Christlichen Hospizdienstes "Lebensspur" im Diakoniewerk Westsachsen einen Einblick in ihre Arbeit geben und Berührungsängste abbauen. Ein neuer Ausbildungskurs beginnt am 26. Oktober.