HSG-Handballer entwickelt Masken

Corona Sachsenring-Team bekommt individuelle Masken - Kreisläufer Steve Rettcke ist auch Werbeexperte

Hohenstein-Ernstthal / Chemnitz. 

Hohenstein-Ernstthal / Chemnitz. Durch die Corona-Pandemie sind Schutzmasken mittlerweile Teil des Alltages geworden. In Geschäften oder Bus und Bahn dürften sie noch für längere Zeit allgegenwärtig sein. Freizeitaktivitäten wie Museumsbesuche sind derzeit ebenfalls nicht ohne Maske möglich. Die Handballer der HSG Sachsenring bekommen nun ihre eigenem Masken, auf denen nicht nur der Name der Spielgemeinschaft, sondern auch der Slogan "Gemeinsam Vorbild sein" steht.

Maßgeblich umgesetzt hat die Idee Steve Rettcke, der nicht nur als Kreisläufer bei der HSG spielt, sondern auch geschäftsführender Gesellschafter der Werbe-Agentur "Kopfsatz" in Chemnitz ist.

 

Näherinnen sind momentan ausgelastet

Zusammen mit einem weiteren Unternehmen aus dem Bereich Werbedruck wurden die Masken und die zugehörige Internet-Plattform "wyfm.de" entwickelt. "Die Masken können nach individuellen Wünschen gestaltet werden", sagt Steve Rettcke. Für die HSG-Handballer entwickelte er mit seinem Agentur-Team zwei Entwürfe, die dann von den Sportlern begutachtet und diskutiert wurden. Nach kleinen Veränderungen startete die Serienproduktion, die derzeit allerdings nicht ganz einfach ist. Denn die Näherinnen sind momentan mehr als ausgelastet. "Uns ist aber sehr wichtig, mit Partnern aus der Region zusammenzuarbeiten", sagt Rettcke. Das Handballtraining, das aufgrund der Hallenschließungen seit Mitte März nicht möglich ist, vermisst der 34-Jährige sehr. Wann es wieder losgeht, ist derzeit noch unklar. In der kommenden Saison werden die HSG-Handballer, die bei Saisonabbruch Spitzenreiter der Bezirksliga waren, voraussichtlich eine Klasse höher in der Verbandsliga spielen.