HSG Sachsenring trumpft groß auf

Handball Aufsteiger überrascht Gegner in der Bezirksliga

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HSG-Spieler Christopher Schindler beim Torwurf. Foto: Markus Pfeifer

Die Handballer der HSG Sachsenring haben sich schon vor Weihnachten reichlich beschenkt. Denn das Team, das als Aufsteiger in der Bezirksliga spielt, ist derzeit Spitzenreiter. Mit 16:4 Punkten auf dem Konto reist die Mannschaft der beiden Trainer Thomas Sabin und Matthias Bohn am kommenden Samstag noch zum Nachholspiel beim Tabellenachten Weißenborn (9:11 Punkte), wo eine schwere Aufgabe wartet. Denn der Gegner spielt temporeichen Handball und hat genau wie die HSG Sachsenring eine sehr gute Abwehr. Schon vor der Partie steht fest, dass das Sachsenringteam als Spitzenreiter in die Weihnachtspause gehen wird. Nur zwei Niederlagen, auswärts beim Verfolger ZHC Grubenlampe Zwickau II (16:6 Punkte) und in heimischer Halle gegen den Tabellenvierten TSV Mittweida (14:8) musste die Spielgemeinschaft, die sich aus den früheren Handballabteilungen des SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal, des Oberlungwitzer SV und des HV Grüna zusammensetzt, bisher hinnehmen. Entscheidend für die beachtlichen Erfolge des Aufsteigers war der in der Breite sehr gut besetzte Kader. Nahezu alle Positionen sind doppelt und gleichwertig besetzt, weshalb Trainer Thomas Sabin nicht nur gute Möglichkeiten hat, auf Spielsituationen zu reagieren, sondern auch Ausfälle von Spielern ohne größere Probleme zu verkraften waren. Mit im Schnitt nur 21,8 Gegentoren hat die HSG Sachsenring zu dem die beste Abwehrreihe der Bezirksliga. Das nächste Heimspiel findet erst im neuen Jahr statt. Am Sonntag, den 15. Januar ab 11 Uhr erwarten die Sachsenring-Handballer dann Rotation Weißenborn zum Rückspiel im Hot-Sportzentrum.