"Ich bin heiß auf das Rennen"

Moto2 Max Enderlein ist europaweit wieder dabei

Er ist wieder dabei im Rennzirkus und fährt die Läufe um die Motorrad-Europameisterschaft in der Klasse Moto2 mit einer Kalex (600 ccm). Die Rede ist vom 18-jährigen Max Enderlein aus Hohenstein-Ernstthal, der 2015 recht langsam in den Renntrubel hineinwuchs. "Aber in diesem Jahr stand das Abitur ins Haus und das war mir sehr wichtig", resümiert der ehemalige Schüler vom Eurogymnasium in Waldenburg. Aus diesem Grund begann die Rennsaison für Max erst im Juli. "Daher hatte ich auch nur wenige Testkilometer auf der Uhr", schmunzelte der Sachse, der im spanischen DV Racing Team, das in der Nähe von Barcelona zu Hause ist, eine gute Basis gefunden hat. "Johann Thomas ist mein Cheftechniker, der hat viele Jahre mit Jonas Folger zusammengearbeitet", sagte Max Enderlein, dem auch seine ausgezeichneten spanischen Sprachkenntnisse zugute kommen, zumal er als Pilot des ADAC Sachsen Leistungszentrum schon viele Rennen in Spanien gemeistert hat.

Nun hat er auf dem Kurs in Navarra (Spanien) sein letztes Rennen bestritten und als 13. drei wichtige Europameisterschaftspunkte kassieren können. Im zweiten Lauf wurde der Sachsenring-Pilot in einen Sturz verwickelt, musste sich zurück kämpfen und beendete das Rennen auf dem 17. Rang. "Sollte eigentlich auch in die Punkte gehen, aber beim nächsten wird es besser", meinte Enderlein. Und der findet auf seiner Lieblingsstrecke im andalusischen Jerez statt. "Ich liebe die Strecke und bin heiß auf das Rennen." Dort muss er am 1. November antreten und hofft auf weitere Punkte, bis der derzeitige Student für Wirtschafts-Wissenschaft zu den zwei Finalrennen nach Valencia aufbricht.