Idee aus Lego-Steinen lässt sicht nicht umsetzen

Schloss Stadt sieht keine Chance zur Organisation von Leichtathletikwettbewerben

Zur Ausstellung waren die Wettbewerbe im Schloss-Nachbau aus Lego-Steinen zu sehen. Die Stadt hält den Innenhof als ungeeignet für Hoch- und Dreisprung. Foto: Holger Frenzel

Glauchau. Hochspringer und Dreispringer kämpfen im Hof des Schlosses Forderglauchau vor einer großen Zuschauerkulisse um jeden Zentimeter. Die Idee hat Maik Schenker bei der jüngsten Lego-Ausstellung im Spielzeugland in Glauchau präsentiert. Sie lässt sich allerdings - zum Bedauern von einigen Leichtathletik-Anhängern - nicht in die Realität umsetzen.

Unpassender Standort

"Der Standort im Schlosshof ist eher ungeeignet", teilt Rathaussprecherin Bettina Seidel auf BLICK-Anfrage mit. Die Größe und die Beschaffenheit des Schlosshofes würde die Durchführung einer Veranstaltung in solch einer Dimension eher nicht zulassen. "Der Platz für die benötigten Tribünen, die Schaffung einer Sportfläche sowie der benötigten Bereiche für Catering ist zu klein", sagt Bettina Seidel. Sie macht allerdings deutlich, dass ein Leichtathletik-Event - möglicherweise an einem anderen Standort in Glauchau - seinen Reiz hätte. Als Beispiel wird der Sportpark an der Meeraner Straße genannt. Seidel: "Damit werden Begeisterte von nah und fern angezogen."

In der Doppelschlossanlage und den beiden Höfen bestimmen die kulturellen Aktivitäten den Veranstaltungskalender im neuen Jahr.

Zu den ersten Aktivitäten gehören ein winterlicher Feenzauber am 24. Februar, Tanz im Schloss am 24. März und 5. Mai sowie das Konzert "Whisky in the castle" am 9. Mai. Zudem wird vom 26. Juni bis 19. August wieder zur Sommerkunstwerkstatt eingeladen.