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Idee stößt auf Ablehnung

Überschuss Debatte um Mittel-Verwendung

Crimmitschau. 

Die Idee, den Erlös der Stadtrechtsfeier für eine historische Postmeilensäule zu verwenden, stößt bei einem Teil der Stadträte auf Ablehnung. Nach den Feierlichkeiten zum Jubiläum "600 Jahre Stadtrecht" in Crimmitschau gibt es einen Überschuss von knapp 30.000 Euro. Oberbürgermeister Holm Günther (Für Crimmitschau) hat in der Vergangenheit angekündigt, dass damit etwas "Bleibendes" geschaffen werden soll und eine Postmeilensäule ins Gespräch gebracht. Da machen die Abgeordneten der Linken und der CDU aber nicht mit. "Es gibt wichtigere Dinge, für die wir das Geld einsetzen können", sagt Linken-Fraktionschef Wolfgang Spiegelberg. Er hat als mögliche Vorschläge unter anderem den Bau des Kunstrasenplatzes in Frankenhausen und die Aufwertung des historischen Archivs ins Gespräch gebracht. "Wir müssen in Crimmitschau nicht noch ein zusätzliches Denkmal aufstellen", sagt Spiegelberg. CDU-Fraktionschef Stefan Theuring macht deutlich: "Wir können uns diesem Standpunkt nur anschließen." Die Diskussion über die Verwendung des Überschusses wird nach der Sommerpause fortgesetzt werden. Bis dahin sollen auch die restlichen Fraktionen aus dem Stadtrat ihre Vorschläge unterbreiten.



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