Ihle fehlte in Asien das nötige Glück

Olympia Nach ein paar Tagen zuhause geht es nach Weißrussland

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Eisschnellläufer Nico Ihle. Foto: Markus Pfeifer/Archiv

Lichtenstein. Nach mehreren Wochen in Asien, wo nach den Olympischen Spielen in Südkorea auch noch die Sprint-Weltmeisterschaften in China auf dem Programm standen, ist Eisschnellläufer Nico Ihle endlich wieder zuhause bei seiner Frau Anni und den Töchtern Emma und Maxi. Am kommenden Wochenende wird er dann schon wieder in Weißrussland sein, wo das Weltcupfinale stattfindet.

Von den Wettbewerben in Asien brachte Ihle nicht die erhoffte Medaille mit. Bei der Olympiade brachte der 32-Jährige solide Leistungen, doch die reichten nicht für den Sprung aufs Podest, weil andere Athleten überraschten. Schlussendlich standen zwei achte Plätze zu Buche.

Durch die verpasste Medaille motiviert

Bei der Sprint-Weltmeisterschaft in China wurde Ihle Vierter, doch eigentlich wäre Bronze drin gewesen. Denn im letzten Lauf gegen den Niederlände Kjeld Nuis machte dieser einen technischen Fehler und hätte für den Regelverstoß eigentlich disqualifiziert werden müssen. Die Kampfrichter reagierten aber nicht.

"Ich nehme es so hin und will ja auch nicht jedesmal auf die Fehler der anderen hoffen müssen, um unter diesen Umständen eine Medaille zu erkämpfen. Dann muss ich schlichtweg einfach besser werden. Von der Seite her motiviert mich die verpasste Medaille", so Ihle.