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Chemnitz

Im Marstall kann jetzt gebaut werden

Sanierung Verein plant ein Zentrum für Kunst und angewandte Bildung

Waldenburg. 

Waldenburg. Für den Marstall in Waldenburg gibt es die langersehnte Finanzspritze. Über das Bund-Länger-Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz" fließen zwölf Millionen Euro in die Gesamtsanierung des Gebäudekomplexes, der seit vielen Jahren leer steht und verfällt. Die Bundesmittel sollen zwischen 2019 und 2024 in mehreren Tranchen ausgezahlt werden. Das teilte der Bundestagsabgeordnete Carsten Körber (CDU) nach einer Sitzung des Haushaltsausschuss des Bundestages, der unter anderem über das Denkmalschutz-Sonderprogramm VII beraten hat, mit.

In die Räume soll ein Kunst-Zentrum

"Diese Denkmalschutz-Programme sind regelmäßig überzeichnet. Deshalb ist es ein großartiger Erfolg für Waldenburg und Sachsen, dass der Marstall der Stadt Waldenburg als Kulturdenkmal nun Beachtung findet. Dies erweitert das bereits beeindruckende Schlossensemble der Stadt. Wenn Bund, Land, Kommune und Zivilgesellschaft an einem Strang ziehen, entstehen solche großartigen Beschlüsse", sagte Carsten Körber. Die Anlagen sollen als innovatives Feld für Kunst und Angewandte Bildung wiederbelebt werden. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 30 Millionen Euro. Neben den Zuschüssen aus den Töpfen des Bundes rechnen die Initiatoren mit Unterstützung des Freistaates und privaten Investoren.

Die Mitteilung aus Berlin sorgte auch für Freude bei der Landtagsabgeordneten Ines Springer (CDU), die das Projekt und die Aktivitäten des Vereins "Schlossanlagen Waldenburg" begleitet. Sie machte deutlich: "Ein wichtige Hürde ist genommen: Mit Hilfe des Bundes, des Freistaats Sachsen, des Waldenburger Vereins sowie privater Investoren gibt es eine Zukunft für den Marstall. Unser Ministerpräsident Michael Kretschmer hat die Arbeit des Vereins und der Stadt Waldenburg nachhaltig unterstützt. Die Sanierung kann beginnen, unsere gemeinsame Arbeit war erfolgreich."



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