Immer online?

Stress Ständige Erreichbarkeit mindert Lebensqualität

Die Vorteile moderner Kommunikationswege sind unbestritten. Noch nie konnten Unternehmen so schnell wichtige Daten austauschen, noch nie war es so einfach, mit Menschen überall auf der Welt in Kontakt zu treten. Ob Banküberweisung, Einkauf oder Verabredung: Der moderne Mensch erledigt all dies online. Doch die Kehrseite der Medaille macht sich mehr und mehr bemerkbar. Die ständige Erreichbarkeit auch in der Freizeit und im Urlaub sowie die riesige Informationsflut verhindern notwendige Regenerationsphasen und versetzen den Körper in Dauerstress. Die sprunghaft ansteigenden Burnout-Diagnosen sind hierfür ein deutliches Indiz.

Derjenige, der auch am Wochenende und abends geschäftliche E-Mails beantwortet oder sich damit brüstet, rund um die Uhr telefonisch erreichbar zu sein, erbringt nicht automatisch auch die besten Leistungen. Im Gegenteil: Wer immer unter Strom steht und auch im wörtlichen Sinne niemals abschalten kann, bekommt früher oder später die Quittung. Typische Auswirkungen von chronischem Stress sind zum Beispiel Bluthochdruck mit diversen gefährlichen Folgeerkrankungen, Magengeschwüre, Schlafstörungen und eine erhöhte Reizbarkeit.

Einige Unternehmen verordnen ihren Mitarbeitern bereits strikte Offline-Zeiten in den Abend- und Nachtstunden. Doch dies allein reicht nicht aus, um dem Berufs- und Freizeitstress wirkungsvoll zu begegnen (weitere Informationen: www.cefavora-memo.de). Wichtig ist vielmehr ein bewusster Umgang mit Internet und Telefon - so genügt es beispielsweise, dreimal am Tag E-Mails abzurufen und zu beantworten. djd/pt