In der Corona-Krise: Drei Handball-Teams könnten aufsteigen

Handball Auch in Sachsen ist die Saison beendet

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Region. In der Ersten und Zweiten Bundesliga Männer wurde in dieser Woche die Saison 2019/20 endgültig abgebrochen. Als Meister ist der THW Kiel in der höchsten Spielklasse gekürt worden. Danach erfolgte auch in Sachsen die Entscheidung, dass durch die Corona-Pandemie in der unterbrochenen Serie nicht mehr gespielt wird. "Es soll kein Flickenteppich entstehen", sagte Jürgen Bengel, Vorsitzender der Technischen Kommission des Spielbezirkes Chemnitz. In der Sachsenliga Männer hat sich zum Beispiel HC Glauchau/Meerane überzeugend den 1. Platz erkämpft und könnte nun in die Mitteldeutsche Oberliga aufsteigen.

Ermittlung des Endstandes mit Quotientenregelung

Im SBL Chemnitz haben sich die HSG Langenhessen/Crimmitschau (Frauen) und HSG Sachsenring (Männer) in der Bezirksliga souverän durchgesetzt. Nach 15 von 18 Spielen hat die HSG 23:7 Punkte und Sachsenring nach 17 von 22 Spielen 28:6 Punkte erkämpft. "Der Endstand wird nach einer Quotientenregelung ermittelt. Wie bei den Männern in der HBL. Beide Teams haben ihr Aufstiegsrecht erklärt", betonte Gottfried Schüller, Vorsitzender der SBL Chemnitz. Damit gibt für die HSG-Mannschaften die Möglichkeit, in der neuen Saison in der Verbandsliga West zu spielen.

Ende für die Pokalrunde?

Die für die Frauen und Männer sowie den fünf weiblichen und männlichen Nachwuchs angestrebten Final-Four-Turniere in verschiedenen Hallen und Städten zur Ermittlung der diesjährigen Bezirkspokalsieger sind mit einem ganz dicken Fragezeichen versehen. "Den Pokal werden wir wohl nicht zu Ende spielen. Im Bezirk kann 2020/21 gespielt werden. Es wird aber sein, dass es später losgeht", so Gottfried Schüller.

Wie der SBL-Chef ergänzte, stand für diese Woche von Handballexperten eine Abnahme der Sporthalle in Neuplanitz an, an der auch Gottfried Schüller teilnahm. Es ging in punkto Zweite Bundesliga des BSV Sachsen Zwickau.