In St. Egidien musizieren Generationen

Posaunenchor Blasmusik-Chor feiert 70-jähriges Bestehen

St. 

St. Egidien. Bevor die Advents- und Weihnachtszeit beginnt und wieder so manchen Auftritt mit sich bringt, hat der Posaunenchor St. Egidien seinen 70. Geburtstag gefeiert. Dabei konnte der Bläserchor nicht nur auf die Vergangenheit zurückblicken, sondern auch optimistisch in die Zukunft schauen. Denn derzeit gibt es auch guten Nachwuchs und es sind alle Generationen in dem Chor vertreten.

Zehnjähriger ist der Jüngste im Chor

Sechs Kinder aus St. Egidien und Bernsdorf lernen regelmäßig bei Daniel Sonntag. Einer von ihnen ist Christoph Kutzner, der mit zehn Jahren der Jüngste im Chor ist. Er spielt Tenorhorn. "Das hat eigentlich ganz schnell geklappt", antwortet er auf die Frage, ob es denn nicht schwierig sei, dem Instrument die richtigen Töne zu entlocken. In der Bläserklasse seiner Schule musiziert Christoph Kutzner ebenfalls.

Große Zufriedenheit bei der Chorleitung

Am vergangenen Sonntag war er beim Festgottesdienst zum 70. Jubiläum des Posaunenchores mit dabei. Ebenfalls 70 ist Stefan Teubert, der älteste aktive Musiker im Ensemble. Er musiziert schon seit 59 Jahren mit und hat in dieser Zeit auch erlebt, dass die Musik, die der zur Kirchgemeinde gehörende Chor spielt, moderner wurde. Das sei genauso interessant wie das Miteinander der verschiedenen Generationen. Die Leitung des Posaunenchores hat Traugott Kemmesies inne, der mit der Resonanz beim Festgottesdienst und beim Konzert am Samstag sehr zufrieden war. "Der Posaunenchor ist eine feste Größe im Ort", sagt er und freut sich genau wie seine musikalischen Mitstreiter schon aufs Pyramidenfest, bei dem ein Auftritt der Blechbläser nicht fehlen darf. Insgesamt gibt es 30 bis 35 Auftritt pro Jahr.