In Wolkenburg wird es schon osterlich

Ostermarkt Schloss Wolkenburg ist "erwacht"

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Das hoch über der Zwickauer Mulde thronende Schloss Wolkenburg ist aus seinem "Winterschlaf" erwacht. Neben der Vernissage zur ersten Ausstellung 2019 zog es vor allem am Samstag hunderte Gäste in die historischen Mauern. Nach zwei Jahren, in denen man bei den traditionellen Märkten neue Wege gegangen war, stellte sich die aktuelle Ausgabe in bewährter Form dar.

Österliche Arrangements und Maltechnik

"Unsere Besucher haben die ungewohnte Gestaltung einfach nicht angenommen", so Ortsvorsteher Reinhard Iser. "Man sieht es im Schlosshof genauso wie im Saal: Das ist jetzt wieder die Art Ostermarkt, wie ihn sich unsere Gäste wünschen." Der Erfolg gab ihm offensichtlich recht: Überall vernahm man lobende Töne. Vor allem die Kunsthandwerker waren teilweise so umringt, dass es kaum vorwärts ging.

Besonders gefragt war das Kreativangebot in sorbischer Ostermaltechnik, aber auch die Programmpunkte im Hof waren dicht umlagert. "Man muss zudem die liebevolle Dekoration loben, die in und um das Schloss zu finden ist", urteilte Hannelore Pitzner, die mit ihren Enkeln extra aus Chemnitz gekommen war. Für das Ambiente war vor allem Annett Groh vom Uhlsdorfer "Marmelädchen" zuständig, die ihre österlichen Arrangements mit antiken Accessoires vom Dürrengerbisdorfer Bauernmuseum kombinierte. Ganztägig war auch das Museum geöffnet, das bis zum Sommer vor allem Porträtstudien der früheren Besitzer zeigt. Außerhalb des Marktes kann man das Schloss täglich außer Montag von 14 bis 17 Uhr besichtigen.