Industriebrache bleibt vorerst stehen

Abriss Konzept befindet sich in Arbeit

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Das Dach der Industriebrache ist eingestürzt. Foto: Frenzel

Werdau. Das sieht gefährlich aus: Ein Teil der Dächer der Industriebrache an der Richardstraße 1 bis 3 sind komplett eingebrochen. Trotzdem geht von dem Komplex aus Sicht von Karsten Piehler, Leiter des Fachbereichs für Stadtentwicklung und Bau, momentan keine Gefahr aus. "Das Grundstück ist gegen das Betreten von unbefugten Personen gesichert und wird im Rahmen der personellen Möglichkeiten durch die Bauaufsicht kontrolliert", sagt Karsten Piehler.

Er macht deutlich: 2017 soll an einem Abbruchkonzept gearbeitet werden. Das ist wiederum die Grundlage, um 2018 die Fördermittel für die Beräumung des Grundstücks beantragen zu können.

Schutz bei Hochwasser

Was ist, wenn die Industriebrache einmal verschwunden ist, mit dem Gelände geplant? "Ein wesentlicher Teil des dann beräumten Grundstückes ist als Wiesenfläche mit Bäumen vorgesehen, welche im Hochwasserfall auch eine Rückhaltung für das Wasser der Pleiße bietet", sagt Karsten Piehler. Während er für das Projekt noch keine Kosten nennen kann, gibt es zu zwei weiteren Vorhaben schon konkrete Zahlen.

Der Abriss des ehemaligen Reißfaserwerkes an der Straße der Jugend 2 soll rund 522.000 Euro kosten. Für den Abriss des alten Gaswerkes an der Mühlenstraße werden rund 1,3 Millionen Euro benötigt.