Inka-Land braucht Platz

Debatte Mögliche Erweiterung des Tierparks sorgt für Diskussionen

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Neben dem Gehege der Hochlandrinder soll das Inka-Land entstehen. Foto: Steffi Hofmann

Limbach-Oberfrohna. Die Realisierung des Masterplans für den Limbacher Tierpark zum Amerika-Tierpark geht weiter voran. Nach Eröffnung des Flamingolandes und des Pinguinlandes steht jetzt das nächste große Projekt bevor: "Der Bau des Inka-Landes an die Stelle des jetzigen Bauernhofs ist der weitere Schritt", so Klaus Eulenberger, Vorsitzender des Fördervereins und Ideengeber des Masterplans. Während die Flamingos und Pinguine ihre Reviere im alten Territorium des Tierparks erhalten haben, ist für das Inka-Land eventuell Größeres nötig: "Wir lassen eine Planung dafür machen. Dann kann über eine Erweiterung diskutiert werden", sagte Oberbürgermeister Jesko Vogel in der jüngsten Stadtratssitzung. Diskutiert wurde nämlich schon da.

Runde für Familien optimal?

Für Klaus Eulenberger geht das Inka-Land nur mit einer Vergrößerung des Tierparks einher. In dem neuen Bereich soll nicht nur der jetzige Bauernhof integriert werden, sondern auch ein Spielplatz für Kinder.

Doch wie könnte eine Erweiterung aussehen? Eine Möglichkeit wäre der Ausbau in Richtung Hippodrom, eine andere die Expansion in Richtung Limbacher Teiche. Und was sagen Besucher des Tierparks dazu? "Ich finde nicht, dass der Park vergrößert werden sollte. Diese Runde, die man jetzt hier drehen kann, ist für Familien mit Kindern optimal - nicht zu lang und nicht zu kurz", erzählte Gerd Schneider, der mit seinen Enkeln diese Woche das milde Herbstwetter für einen Spaziergang nutzte. Anders sieht das eine junge Chemnitzerin. Sie sagt: "Wir freuen uns über jede neue Attraktion!"