Interesse an "WDA" ist gering

Kennzeichen 359 Fahrzeugbesitzer beantragen Wunsch-Nummernschild

Die Altkennzeichen dürfen wieder an die Fahrzeuge zurückkehren. Damit gibt es seit wenigen Tagen auch eine Renaissance für die Buchstaben-Kombination "WDA" für Werdau. Prominente aus der Pleiße-Region planen bisher aber keinen Abstecher in die Zulassungsstelle der Kreis-Verwaltung. "An meinem Auto befindet sich weiter ein Z-Kennzeichen", erzählt Jürgen Szajny, Vorsitzender des Kunstvereins "Pleissenland". Auch Werdaus Oberbürgermeister Stefan Czarencki denkt nicht an einen Nummernschild-Wechsel. Er bringt an seinem Fahrzeug auf eine Art und Weise die Verbindung zu seiner Heimatstadt zum Ausdruck. Darauf befindet sich die Zahl "1304". In dem Jahr fand die erste urkundliche Erwähnung von Werdau statt. Crimmitschaus Oberbürgermeister Holm Günther (für Crimmitschau) kann dagegen momentan an seinem Privatauto kein WDA-Kennzeichen anbringen. Der Grund: Der Stadtchef wohnt nicht im Landkreis Zwickau. Die neuen Wunschkennzeichen dürfen seit dem Ende der vergangenen Woche in den Zulassungsstellen des Landkreises Zwickau beantragt werden. "Am Freitag und am Montag wurden 359 Wunschkennzeichen angemeldet", sagt Landkreis-Sprecherin Ilona Schilk. Absoluter Spitzenreiter bei den neuen "Altkennzeichen" sei hierbei die Buchstaben-Kombination "HOT" für Hohenstein-Ernstthal mit 229 Anmeldungen. Auch Lars Kluge (CDU), Oberbürgermeister der Stadt am Sachsenring, hat sich sein neues Nummernschild schon medienwirksam besorgt. Dagegen meldeten nur 103 Fahrzeugbesitzer ihr Interesse für "GC" für Glauchau an. Das Kennzeichen "WDA" für Werdau wurde nur 27-Mal bestellt.