Jahresstart im Zeichen von Skeleton und Bob

Wintersport Axel Jungk freut sich auf Heimbahn Altenberg

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Axel Jungk kann wieder auf über 100 Hohndorfer Fans zählen. Foto: Thomas Fritzsch

Altenberg. Die Rennschlitten- und Bobbahn Altenberg zählt zu den anspruchsvollsten Kunsteisbahnen der Welt. Mit 1413 Metern Länge ist sie seit 1987 Trainingsstätte der Kufensportler im Kohlgrund zwischen Oberbärenburg und Hirschsprung. Nun gastiert in Altenberg der Skeleton- und Bob-Weltcup zwischen dem 1. und 7. Januar. Mit dabei ist dann auch der Vizeweltmeister 2017 und Teamweltmeister vom Königssee, Axel Jungk aus Hohndorf. Der 26-jährige Skeleton-Pilot vom BSC Sachsen/Oberbärenburg, der beim letzten Heimweltcup als Dritter auf dem Podest stand, will erneut auf das Podest fahren. Die enthusiastische Unterstützung von über 100 Fans aus Hohndorf, die am 5. Januar den Eiskanal säumen werden, ist ihm dabei schon sicher.

Derzeit rangiert Axel Jungk im Weltcup auf Gesamtplatz 4 als bester Deutscher - Lake Placid (Platz 4), Park City (Platz 3), im kanadischen Whistler (Platz 9) und in Winterberg (6. Platz). Damit hat er das Ticket für die Winterspiele in Pyeong Chang bereits in der Tasche. Doch auf dem Weg dahin liegen noch einige Weltcup-Stationen. Auch dieses Jahr ist aus sportlicher Sicht noch nicht gelaufen. Vom 20. bis 23. Dezember findet in Winterberg die Deutsche Meisterschaft im Skeleton statt. Bei einem Blick auf die Statistik wird offenbar, dass Axel Jungk in Altenberg im Jahr 2010 bei seinem Einstand in den Skeletonsport schon einmal Vize-Meister wurde. Fünf Jahre später holte er Silber in Winterberg, Gold wurde es 2016 auf seiner Heimbahn in Altenberg.