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"Jes Wesa retten": Wilkau-Haßlau sendet Botschaft an Haribo-Unternehmenszentrale

Zukunft Entscheidung für die Zukunft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Wilkau-Haßlau. 

Wilkau-Haßlau. Die Stadt sendet zur Haribo-Unternehmenszentrale ein klares Signal und gibt den Bemühungen für eine Zukunft des ehemaligen Haribowerkes in Wilkau-Haßlau neuen Rückenwind. Mit einem Herz und dem Schriftzug "Jes Wesa retten" ließen sich der Bürgermeister Stefan Feustel und einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellvertretend für alle Bereiche der Verwaltung und die Stadt und ihre Einwohner ablichten. "Wir wünschen uns, dass die Verhandlungen mit Katjes konstruktiv vorangetrieben werden und zeitnah eine Entscheidung für die Zukunft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Wilkau-Haßlau getroffen wird", erklärt Bürgermeister Stefan Feustel (CDU). Der Bürgermeister weiter: "Die Arbeitsplätze in unserer Stadt müssen, wie auch der langjährige Standort der Süßwarenherstellung, langfristig gesichert werden!"

Freude über Initiative

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) reagierten sehr erfreut auf diese Initiative. Thomas Lißner von der NGG sieht diese als klaren Auftrag an Haribo, den Weg für den Verkauf des Werkes an den Süßwarenkonkurrenten schnell frei zu machen. "Die tolle Initiative des Bürgermeisters und der Stadtverwaltung zeigt: Alle, wirklich alle in der Region ziehen an einem Strang und arbeiten dafür, dass es bei der Wesa in Wilkau-Haßlau weitergeht. Das habe ich so noch nicht erlebt", sagt der Gewerkschafter. Er fordert: "Es kann von Haribo nur eine Entscheidung geben. Das Unternehmen muss jetzt das Werk an den Interessenten Katjes schnell freigeben. Dafür sind offene Fragen zu klären und der Verkauf in die Wege zu leiten. Wir brauchen dazu jetzt eine Entscheidung."

Hintergrund

In den zurückliegenden Tagen machten die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) erneut Druck. Unter dem Motto #SagJesHaribo fordern sie Haribo auf, zügig und konstruktiv mit Katjes zu verhandeln und einer Übernahme keine Steine in den Weg zu legen. Der Haribo-Konkurrent prüft eine mögliche Übernahme und die Produktion von vegetarischen Süßwaren am Standort.



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