Jetzt kann viel besser getobt werden

Umbau Kita Parkwichtel aus Lichtentanne mit Akustikdecke

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Erzieher und Kinder weihen den Anbau gemeinsam ein. Foto: Nicole Schwalbe

Lichtentanne. "Sachsen hat steigende Geburtenzahlen, nun müssen wir dringend investieren", so Landtagsabgeordnete Kerstin Nicolaus bei der Einweihung des neuen Kita-Anbaus der Kita Parkwichtel. Das Geld für den Bau wurde aus dem Investitionsprogramm "Brücken in die Zukunft" genommen. 150.000 Euro wurden vom Bund beigesteuert, 400.000 Euro vom Freistaat, die Gesamtkosten lagen bei einer Million Euro. "Was zum Ende meiner Amtszeit in Angriff genommen wurde, konnte nun durch Tino Obst vollendet werden", freute sich Inge Krauß, Bürgermeisterin a.D.

In nur acht Monaten wurde ein 480 Quadratmeter großer Anbau für den Krippenbereich an das denkmalgeschützte Gebäude der Kita Parkwichtel errichtet werden, und das mit einigen Raffinessen. "Neben den sehr großen Fenstern, die viel Tageslicht in die Räume bringen, freuen wir uns vor allem über die freundliche, farbenfrohe und kindgerechte Ausstattung der Räume", sagte Annette Küttler, Leiterin der Kita. Sogar eine "Akustik"-Zimmerdecke wurde mit eingebaut, für eine Schalldämmung bei hoher Lärmbelastung sorgt.

Kinder und Erzieher profitieren vom Anbau

Ein jeder, der eine Kita schon einmal bei vollem Betrieb besucht hat, weiß, dass die Räume von einer großen Lautstärke geprägt sind. Dieses Akustikproblem wird nun umgangen. Insgesamt verfügt der Anbau über zwei Gruppenzimmer, zwei Schlafräume, zwei Waschräume, einer Ausgabeküche, Technikräumen, Personaltoiletten und einen Spielflur mit Garderobe. Noch steht die Fertigstellung der Außenanlagen an, dennoch haben die Kinder und Erzieher eine Erleichterung durch die großzügige Garderobe, von der es direkt in den Garten der Kita geht.

"So sparen wir uns mit den Jüngsten den mühsamen Weg über die Treppen", sagte Küttler. "Als nächstes wollen wir das denkmalgeschützte Nachbargebäude der Kita ausbauen und sanieren", verriet Bürgermeister Tino Obst. "Dafür werden weitere Fördermittel erforderlich sein, denn eine Gemeinde kann ein solches Projekt kaum alleine stemmen", so Nicolaus.