Johannes Brinkies ist neuer Kapitän

Fussball FSV orientiert sich für die Zukunft offenbar am Modell Hansa Rostock

Zwickau. 

Zwickau. Torhüter Johannes Brinkies wird in der neuen Saison als Kapitän den FSV Zwickau aufs Feld führen, ist aus dem Verein zu vernehmen. Sportchef Toni Wachsmuth und Cheftrainer Joe Enochs hatten ihn vor dem Blankenburg-Camp zum neuen Spielführer bestimmt. "Er besitzt eine absolute Vorbildfunktion, geht im Spiel und Training immer voran und treibt seine Nebenleute an. Damit hat er sich den Stellenwert erarbeitet", begründete Wachsmuth die Wahl.

Verantwortung auf mehreren Schultern

"Wachser" selbst hatte in den vergangenen fünf Jahren das Amt inne. Für Brinkies bedeutet das zusätzliche Verantwortung. "Das sind große Fußstapfen, in die ich gerne trete. Außerdem verteilen wir die Verantwortung im Team generell auf mehrere Schultern", unterstreicht der 26-Jährige mit Blick auf den Mannschaftsrat. Dem gehören neben Brinkies auch Vizekapitän Ronny König sowie René Lange, Julius Reinhardt und Davy Frick sowie Neuzugang Christopher Handke an.

Die Fans und das Umfeld der Rot-Weißen aus der Schumannstadt beschäftigt unterdessen das Wort "Ausgliederung". Ein echtes Reizwort für den traditionellen Fußballfan. Wer dauerhaft erfolgreich im Profigeschäft mitmischen will, kommt aber um diesen Schritt fast nicht herum, so die Ansicht vieler dem Fußball Nahestehender. Das hat man auch beim FSV erkannt. Die Zwickauer haben offensichtlich einige ernsthafte Investoren aus dem Kapitalanlagenbereich in der Hinterhand.

Suche nach Sponsoren geht weiter

Bis zum Ende des dritten Quartals sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die Zwickauer favorisieren das Modell Hansa Rostock und haben sich mit Baker Tilly auch das gleiche externe Beratungsunternehmen wie der Ostseeklub ins Boot geholt. Aber auch die Suche nach regionalen und überregionalen Sponsoren geht fleißig weiter.