Jugendleiter nutzt Corona-Strategie für ein effektiveres Training

FUSSBALL Eltern trainieren Bambinis mit

Werdau. 

Werdau. Andreas Wagner ist offiziell seit März für den Fußball-Nachwuchs des FC Sachsen 90 Werdau verantwortlich. Der 37-Jährige übernahm den Posten von Danny Grimm. "Das Ganze kam für mich nicht ganz unverhofft, nachdem der Verein schon einige Male mit mir darüber gesprochen hatte", sagte Andreas Wagner, dessen Vater Reinhard Wagner in den 1970er Jahren übrigens mit Motor Werdau in der DDR-Liga spielte. Er selbst spielte unter anderem bei Rot-Weiß Werdau, dem FSV Zwickau und bei Traktor Neukirchen, inzwischen hat er die B-Trainer-Lizenz in der Tasche.

Größere Effektivität des Trainings

Durch die Corona-Krise war der Auftakt von Andreas Wagner beim FC Sachsen alles andere als traumhaft. Die rund 120 Kinder und Jugendlichen konnten nicht trainieren. Als es dann wieder losgehen durfte, "baute" der Werdauer speziell bei den Bambinis deren Eltern mit ins Training ein. "Die Kinder sind schwer an Abstandsregeln und kleine Gruppen zu gewöhnen, da waren die Eltern am Anfang einfach eine gute Alternative", begründete Andreas Wagner seine Überlegung, zumal er diese Strategie bei den Bambini jetzt weiter nutzt. Von dem Gruppentraining der Jüngsten verspricht sich der Jugendleiter bei weitem nicht nur eine größere Effektivität des Trainings.