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Jugendliche entwerfen Ideen zur Zukunft der Demokratie

SCHULPROJEKT Politikwissenschaftler aus Berlin für zwei Tage am Crimmitschauer Motteler-Gymnasium

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Thomas Mehlhausen und sein Kollege Paul Kuder vom Berliner Verein "Zeitgeist international" waren in dieser Woche für zwei Tage am Crimmitschauer Julius-Motteler-Gymnasium. Im Rahmen des Projektes "Gesichter der Zukunft" entwarfen die Politikwissenschaftler mit Schülern der 10. Klassen Ideen für die Zukunft der Demokratie. "Unsere Absicht war es, die Schüler ergebnisoffen zu motivieren, über unser künftiges gesellschaftliches Zusammenleben in Deutschland in den letzten zwei Jahrzehnten zu reflektieren", sagte Thomas Mehlhausen, der bereits im vergangenen Schuljahr mit Schülern des Gymnasiums gearbeitet hat. 

Intensiv über das Thema Demokratie diskutieren

"In Zeiten des zunehmenden Populismus kann es nichts schaden, mit jungen Menschen über das Thema Demokratie intensiver zu diskutieren", betonte der 39-Jährige, für den die Arbeit mit den Crimmitschauer Schülern sehr anregend war. Am Ende der beiden Tage haben die Zehntklässler verschiedene Modelle erarbeitet, wie sie sich die Demokratie in ein paar Jahren vorstellen könnten.

Auch Thomas Mehlhausen hat speziell zu seinen Workshops ebenfalls einige Ideen, mit denen die politische Arbeit mit Schülern effektiver gestaltet werden kann. "Vieles hängt dabei natürlich von den Möglichkeiten der Finanzierung ab", so der Wissenschaftler. Das Projekt wird vom sächsischen Ministerium für Gleichstellung und Integration gefördert.



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