Jugendliche spielen sich selbst

TV-Film Dreharbeiten in der heißen Phase

Ich sehe die Sonne - so lautet der Titel der neuen TV-Serie made in Zwickau. Die Dreharbeiten dazu sind in vollem Gange. Die Akteure im Umfeld sprechen von der "heißen Phase", die jetzt im Gange ist. Bereits in den Oktoberferien wurden einige Szenen mit den Kindern gedreht, die Ende September am Casting teilgenommen hatten. Regisseurin Marina von Stroganoff gab jetzt vorab für den BLICK einen kleinen Einblick in das Drehbuch. Das erste Kapitel beginnt mit einem Richterspruch: "Im Namen des Volkes ergeht folgender Beschluss: das Oberlandesgericht spricht das elterliche Sorgerecht für die minderjährige Alice Bauer dem leiblichen Vater, Chris Bauer, zu." Mit dieser Eröffnungsszene beginnt die Geschichte um Alice und ihren Vater, die sich am Gerichtstag das erste Mal begegnen. Heimkind Alice wird aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen und kommt in eine neue Schule in einer fremden Stadt. Hier hat sie es sehr schwer, sich durchzusetzen. In der Schule wird sie von Anfang an gemobbt. Am schlimmsten von ihrer Widersacherin Anna, die ständig versucht, sie zu demütigen. Nur einer hat sie ein wenig ins Herz geschlossen: Nick. Doch der ist ausgerechnet Annas Freund. Für Alice beginnt ein Kampf an mehreren Fronten. Um diese Story herum werden unterschiedliche Handlungsstränge gleichzeitig aufgebaut. Mehrere Jungautoren-Teams schreiben kontinuierlich an neuen Geschichten, die von ihnen teilweise schauspielerisch auch selbst umgesetzt werden. Marina von Stroganoff erklärte: "Unser Ziel ist es, eine spannende und realitätsnahe Serie für Jugendliche und junge Erwachsene zu produzieren. Da die Handlungen von diesen selbst erarbeitet werden, kommen deren Sorgen und Interessen bevorzugt zum Tragen. Dennoch ist der Stoff durchaus auch für älteres Publikum interessant." msz