Julia Kari verliebt in Jupiter-Rot

Preis-Übergabe Dynamischer sportlicher Typ passt eins a zur spritzigen A-Klasse

Wow, mein erstes eigenes Auto - freute sich Julia Kari. Die 23-jährige Crimmitschauerin siegte vor zwei Wochen im von Krauß-Event und der Autohaus-Gruppe Lueg ausgelobten Wettbewerb zum "Gesicht der neuen Mercedes A-Klasse". Seit Donnerstag gehört ihr nun ein Modell "Style" in Jupiter-Rot. "Drin gesessen habe ich schon mal, aber gefahren...", zeigt die Studentin für Multimedia-Marketing Respekt vor den 122 PS. Sicher habe sie Fahrpraxis, ist mit dem Auto des Freundes oder der Eltern schon oft unterwegs. Ihrem Freund André Schietzold hat es die Miss Sachsen von 2010 überhaupt zu verdanken, am Wettbewerb teilgenommen zu haben. Allerdings vermutet die 1,70 Meter große junge Frau mit einem Lächeln, dass es wohl ausschlaggebend war, dass ihr Freund ein ETC-Crack ist und möglicherweise die ganze Eishockey-Fangemeinde für sie gevotet hat. Immerhin hatte sie bei insgesamt über 10.000 abgegebenen Stimmen am Ende mit nur einer einstelligen Zahl Vorsprung das Rennen gemacht. Lächelnd meinte sie: "Eigentlich hatte ich Lucy ganz vorn gesehen." Insgesamt ist das geschnürte Sieger-Paket recht "studentenfreundlich". "Schließlich braucht Julia nur noch Sprit rein schütten und fahren. Alle Versicherungen sind im Preis inbegriffen", meint Astrid Modrack, Marketing-Verantwortliche des Hauses. "Natürlich wird sie die visuelle Werbe-Schiene fortan dominieren", ergänzt Verkaufsleiter Michael Richter. "Julia ist ein dynamischer sportlicher Typ, passt 1a zur spritzigen A-Klasse und der überraschenderweise weit unten angesiedelten Käufer-Zielgruppe." Die gebürtige Omskerin freut sich in ihrem "tollen roten Flitzer" insbesondere über das Navi und die Xenon-Scheinwerfer. "Ich habe Null Orientierung und brauche im Dunkeln ordentlich Licht." Der "Jupiter-Rote, in dessen Farbe ich mich verlieben könnte, wird aber eher selten vor dem Wohnheim in Schmalkalden stehen", will die Schwarzhaarige mangels Parkplätze den Fahrspaß zunächst auf die Wochenenden verlegen.