Junge Frau kämpft mit schwerer Krankheit

Suche Hilfe für die Ukraine - Karl-Ernst Müller sucht Internisten und Labor

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Foto: Dutko/Getty Images/iStockphoto

Zwickau. "Tanja - eine junge Frau in der Ukraine spricht vom Tod!" Karl-Ernst Müller, Vorsitzender des Vereins "Partnerschaft zur Ukraine", kämpft sichtlich mit den Tränen. "Ich kann derzeit an nichts anderes denken."

Vor wenigen Tagen erreichte ihn eine Nachricht aus der von ihm betreuten Region: "Von Anämie war die Rede, von einem Körper der keine Blutprobe hergibt. Ein verzweifelter Versuch wäre wohl, die Halsschlagader anzuzapfen. Die junge Frau hat davor furchtbare Angst. Sie leidet seit etwa 20 Jahren an der schwierigen Krankheit und hat trotz mehrerer Versuche keine Blutanalyse bekommen, die Aussagen zu ihrer Krankheit und eine möglicher Heilung machen könnte. Karl-Ernst Müller erklärte dazu weiter:

Die Frau kommt Ende Juni nach Zwickau

"Das beginnt mit technischen Schwierigkeiten bei der Blutentnahme. Davor hat sie Todesangst, warum auch immer, ihre Erfahrungen mit den Laboratorien scheinen nicht gut zu sein. Deshalb konnte ich sie überzeugen, dass sie die Untersuchung in Zwickau anfertigen lässt. Damit ist sie einverstanden und ich konnte ihr die Angst nehmen."

Ende Juni kommt die junge Frau im Zusammenhang mit einem Schüleraustausch nach Zwickau. Für diesen Termin sucht Müller einen Internisten und ein gutes Labor, das mit schwierigen Blutentnahmen vertraut ist und die Behandlung als Sponsorleistung übernimmt. Karl-Ernst Müller sagte am Montag: "Ein mir vertrauter Arzt meinte zuversichtlich, dass er es für unmöglich hält, dass man der Frau nicht würde helfen können."