Junge Rennrodler eifern ihrem Vorbild nach

wintersport Chris Eißler will in den Top-Zehn der Weltelite bleiben

Zwickau. 

Zwickau. Der Zwickauer Rennrodler Chris Eißler geht am kommenden Wochenende beim vorletzten Weltcuprennen dieser Saison in Sotschi an den Start. Der 26-Jährige will im Eiskanal von "Rischnaja Poljana" die optimale Linie finden und sich im illustren Kreis der absoluten Weltspitze behaupten. "Ich will in Sotschi gute Fahrten hinlegen und in der Gesamtwertung unter den Top-Zehn bleiben", gibt Eißler als Zielstellung aus.

Nach zehn von zwölf Rennen ist der Zwickauer hinter dem im Weltcup führenden Johannes Ludwig (Oberhof) und Weltmeister Felix Loch (3., Berchtesgaden) drittbester deutscher Rennrodler. Während sich Eißler schon ständig mit der Weltelite misst, reifen in seinem Stammverein die nächsten Talente heran.

Drei Nachwuchsfahrer des ESV Lok Zwickau konnten sich bei den Sachsenmeisterschaften in Altenberg mit Titelehren schmücken. Bei den D-Junioren holten sich Liron Raimer (Jungen) und Marie Bamberg (Mädchen) die Goldmedaillen. Franziska Zöllner war die Schnellste bei den E-Junioren. Ihr Vereinskamerad Tom Hellinger fuhr bei den Jungen auf den vierten Platz. Über ihr Vorbild sind sich die jungen Lok-Fahrer einig. "Chris Eißler", sagen alle vier.