Junge Straßenwärter starten in ganz Sachsen

Abschluss Feierliche Freisprechung im Werdauer Verwaltungszentrum

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Insgesamt wurden am Donnerstag in Werdau 23 junge Straßenwärter aus ganz Sachsen freigesprochen. Foto: Thomas Michel

Werdau/Zwickau. Dass das Überbetriebliche Ausbildungszentrum (ÜAZ) für Straßenwärter in der Zwickauer Herschelstraße eine gute Adresse ist, dürfte sich nicht erst in den letzten knapp 20 Jahren herumgesprochen haben. Schließlich werden hier die Straßenwärter für den gesamten Freistaat Sachsen ausgebildet, erlernen den Umgang mit verschiedenen Baustoffen, Handwerkszeug, Geräten, Maschinen und Fahrzeugen.

Straßenwärter sorgen für sichere Verkehrswege

Am Donnerstag konnte Landrat Christoph Scheurer im Sitzungssaal des Werdauer Verwaltungszentrums des Landkreises die nächsten 23 Straßenwärter nach erfolgreichem Abschluss der dreijährigen Ausbildung feierlich freisprechen. "Die jungen Leute werden künftig für sichere Verkehrswege im gesamten Freistaat sorgen", betonte der Landrat. Die Auszubildenden kamen nach Angaben aus dem Landratsamt aus acht sächsischen Landkreisen, der Stadt Zwickau sowie dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr.

Entwicklungsfähige und solide Fachkräfte

Mit vier jungen Leuten war der Landkreis Mittelsachsen am stärksten vertreten, aus dem Kreis Zwickau war lediglich Bastian Buchhold dabei. Der Mann aus Schönberg bei Meerane arbeitet in der Straßenmeisterei des Landkreises in Werdau. "Den Straßen- und Autobahnmeistereien sowie den kommunalen Bauhöfen stehen ab sofort solide und entwicklungsfähige Jungfacharbeiter für Unterhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten zur Verkehrssicherung zur Verfügung", sagte mit Jörg Grüner der Chef des Zwickauer ÜAZ, welcher den frisch gebackenen Straßenmeistern eine "gute Lerneinstellung" attestieren wollte.