Kalender liefert viele Chronik-Fakten

Händler-Aktion Stadt und Firmen ziehen an einem Strang

Händler, Gewerbetreibende und Unternehmen aus der Dienstleistungsbranche aus Werdau haben sich erneut etwas Besonderes für ihren Riesen-Adventskalender einfallen lassen. Die Besucher erkennen die teilnehmenden Unternehmen wieder an einem übergroßen Kalenderblatt. Darauf befinden sich neben der jeweiligen Nummer und einem roten Geschenkkarton auch noch eine Frage rund um die Geschichte des jeweiligen Hauses, des Geschäftes oder des Straßenzuges. "Wir möchten auf diese Art- und Weise die Geschichte, vor allem des Handels und der Geschäftswelt von Werdau, etwas näher bringen. An Einiges werden sich unsere Bürger noch erinnern, Anderes wird neu sein", so Birgit Bauer, die in der Stadtverwaltung das Stadtarchiv betreut. Wer kennt zum Beispiel noch das "Seifenhaus Buschner"? Gab es die "Drogerie zum Storch"? Wofür steht "RW" an einem Haus in der August-Bebel-Straße? Und in welchem Laden gibt es noch richtig alte Gemäuer? Diese und weitere interessante Fragen und Geschichten gibt es in der Adventszeit in Werdau. Selbstverständlich erhalten interessierte Kunden die umfassende Antwort in Form eines kleinen geschichtlichen Abrisses im betreffenden teilnehmenden Geschäft. Dadurch können sich Einwohner und Gäste eine kleine historische Sammlung zusammenstellen. Das Mitmachen lohnt sich doppelt, denn auch die Unternehmen haben jeweils an ihrem Teilnehmertag noch eine kleine Überraschung vorbereitet. "Diese werden jedoch im Vorfeld noch nicht verraten", sagt Mitorganisatorin Barbara Näser-Küchler vom gleichnamigen Optikergeschäft. Natürlich beteiligt sich auch das Rathaus wieder an dieser Aktion: Am 12. Dezember stehen die Türen der Stadtverwaltung für Besucher offen.