Kampfansage an den Winter

Straßenmeisterei 7.000 Tonnen Salz sind schon eingelagert

Straßenwärter Danny Pfeiffer darf im Winter mit einem neuen Fahrzeug den Kampf gegen Schnee und Glatteis aufnehmen. Der junge Mann, der seit 2004 als Straßenwärter im Einsatz ist, sitzt künftig am Steuer eines 240-PS-Unimog. Bisher steuerte Pfeiffer ein älteres 170-PS-Modell über die Straßen. "Die höhere Leistung erleichtert die Arbeit. Das Fahrzeug ist einfacher und bequemer zu fahren. Zudem wird das Material am Unimog nicht mehr so stark beansprucht", erzählt Danny Pfeiffer, der möglicherweise in den nächsten Tagen schon die ersten Winterdienst-Einsätze schieben muss. Der Grund: Die Meteorologen haben für das Wochenende den ersten Frost angekündigt. Ein Vorteil für Pfeiffer und seine Kollegen vom Winterdienst-Team: Sie müssen unterwegs nicht mehr die Zeiten, an denen sie bestimmte Kontrollpunkte passieren, mit einem Stift in eine Liste eintragen. Das erfolgt mittlerweile über eine mobile Datenerfassung. Der Computer, der sich auf dem Fahrzeug befindet, dokumentiert den kompletten Tourenplan. In den Straßenmeistereien, in denen Pfeiffer & Co. ihre Salzvorräte auffüllen können, liegen insgesamt 2.700 Tonnen Salz bereit. "Wir gehen davon aus, dass wir diese Menge im Winter ein- bis zweimal umschlagen müssen", kündigt Thomas Lobe, Leiter des Straßenbauamtes des Landkreises Zwickau, an. Er hat jeweils 1.000 Tonnen Salz in den Lagern der Straßenmeistereien in Zwickau und in Hermsdorf (bei Hohenstein-Ernstthal) einlagern lassen. An den beiden Standorten gebe es die besten Lagermöglichkeiten. Zudem liegen jeweils rund 350 Tonnen Salz in Glauchau und in Werdau. Auf einen besonderen Punkt am Winterdienst in der Region weist Danny Pfeiffer hin: "Wir müssen zwischen dem Muldental in Glauchau und dem Vogtland in Stangengrün ein Territorium mit einem unglaublichen Höhenunterschied betreuen".