Kapelle bereichert Kaufhaus

Ausstellung Ein Einkaufsbummel im Stil der 1920er-Jahre

Im Riesen-Puppenkaufhaus der Familie Kalitzki in Werdau gibt es viele neue Attraktionen zu entdecken. In den letzten Monaten konnte das Atrium neu gestaltet werden - Beleuchtung, Treppen und Figuren drehen das Rad der Zeit in die 1920er-Jahre zurück. Dazu tragen auch die Mitglieder eine Blaskapelle bei, die natürlich auch im Riesen-Puppenkaufhaus die Musik erklingen lässt. "Die meisten Ideen können gesammelt werden, weil wir mit offenen Augen durch den Alltag gehen", verrät Frank Kalitzki, der gemeinsam seit sechs Jahren mit seiner Familie am Riesen-Puppenkaufhaus arbeitet. Im Frühjahr 2016 soll ein neuer Anlauf für einen Eintrag in das Guinessbuch der Rekorde genommen werden.

Das 2,95 Meter hohe Puppenkaufhaus nimmt eine Grundfläche von 25 Quadratmetern ein. Die Besucher können einen Blick in 45 Läden mit 36 Schaufenstern werfen. Dabei wird Wert auf das Detail gelegt: Im Geschäft mit der Weihnachtsdekoration steht eine Pyramide, die aus einem halben Kirchkern gefertigt wurde. Im Spielzeugladen dreht natürlich auch eine Mini-Eisenbahn ihre Runden. "Das ist alles im Maßstab 1:12 entstanden", sagt Frank Kalitzki, der in den nächsten Wochen unter anderem noch einen Baumarkt und eine Fleischerei mit Waren füllen wird.

Die Ausstellung, die sich an der August-Bebel-Straße 34 befindet, hat auch an den nächsten Tagen geöffnet. Am ersten und am zweiten Weihnachtsfeiertag ist jeweils zwischen 13 und 18 Uhr ein Blick in das Riesen-Puppenkaufhaus zu sehen. Daneben lassen noch viele andere Exponate die Herzen von kleinen und großen Besuchern höher schlagen. Dazu gehören unter anderem Kaufmannsläden, Puppenstuben und Dampfmaschinen.