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Kapelle erhält Frischekur

Sanierung Ausschreibung befindet sich in Vorbereitung

Die Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Kapelle auf dem Waldfriedhof in Werdau befindet sich in Vorbereitung. Die Kosten belaufen sich auf rund 470.000 Euro. Karsten Piehler, Leiter des Fachbereichs für Bauen und Planen im Rathaus, freut sich, dass es Zuschüsse aus dem Denkmalschutz-Förderprogramm des Bundes (200.000 Euro) und vom Freistaat (100.000 Euro) gibt. Die Stadt bringt einen Eigenanteil von 170.000 Euro auf. Sobald die Rechtsaufsichtsbehörde des Landkreises Zwickau den Haushaltsplan der Stadt genehmigt hat, sollen die ersten Aufträge an Handwerker vergeben werden.

Bei dem Vorhaben sollen die Bleiglasfenster saniert werden. Sie sind zum Teil verbleicht. Zudem kündigt Karsten Piehler die Umstellung des Heizungssystems an. Davon verspricht sich die Stadt, die für den Friedhof verantwortlich ist, eine Reduzierung der Energiekosten. "Die Besucher halten sich meistens nur eine bis anderthalb Stunden in der Kapelle auf. Dafür müssen wir sie aber nicht den ganzen Tag beheizen", informiert der Chef des Fachbereichs. "Da das Sonderprogramm wie in den Jahren zuvor mehrfach überzeichnet war, ist es ein großartiger Erfolg für Werdau und unsere gesamte Region, dass der Haushaltsausschuss das Projekt nun bewilligt hat", freut sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Körber über die Zuschüsse aus dem Denkmalschutz-Förderprogramm, mit dem in diesem Jahr insgesamt 16 Vorhaben in Sachsen unterstützt werden können. Der im Jahr 1906 erbaute Waldfriedhof in Werdau zeichnet sich durch eine herausragende Friedhofsarchitektur aus den Zeiten des wilhelminischen Kaiserreichs aus. Die im Stile der Neoromantik erbaute Kapelle bildet den baulichen Mittelpunkt des Friedhofs.



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