"Karriere hier" - den Schülern hats gefallen

Jobs Erstmals waren auch Flüchtlinge beim Aktionstag dabei

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Konrad Adler hat nach dem Aktionstag ein positives Fazit gezogen. Foto: Frenzel

Werdau. Rund 50 Unternehmen haben sich in der letzten Woche zum Aktionstag "Karriere hier" auf dem Gelände des Bildungswerks der sächsischen Wirtschaft (kurz: BSW) präsentiert. Zu den Teilnehmern gehörte Konrad Adler mit seinem gleichnamigen Werkzeug-Großhandel. Das Unternehmen stattet weltweit Berufsschulen mit modernem Werkzeug und neuen Maschinen aus.

"Die jungen Leute, die zum Aktionstag waren, haben Interesse mitgebracht", schätzt Konrad Adler ein, der fünf Mitarbeiter beschäftigt und auch zu den Partnern des Bildungswerkes gehört. Er stellt in den letzten Jahren immer häufiger fest: "Private Bildungsträger investieren mehr Geld in die Technik als Schulen mit einem kommunalen Träger."

Der Aktionstag zur Berufs- und Studienorientierung fand bereits zum achten Mal statt. Die Schirmherrschaft übernahm wieder Oberbürgermeister Stefan Czarnecki (CDU). Die Angebote waren vor allem an Mädchen und Jungen aus den Klassen sieben bis neun gerichtet. "Wir konnten rund 350 Schüler zum Aktionstag begrüßen", sagte Rathaussprecher André Kleber. Dabei gab es auch eine Premiere: Auch Asylbewerber aus Crimmitschau, Werdau und Zwickau beteiligten sich an der Aktion. Sie wurden von Dolmetschern unterstützt.

Im Innenhof des Geländes an der Greizer Straße stand der Future-Truck der Technischen Universität Chemnitz für Besucher bereit. Hier konnten interaktive Experimente, Tests und Simulationen zum Erkennen und Verstehen technisch und naturwissenschaftlicher Phänomene und ihrer Anwendung in der Praxis ausprobiert werden.