Karten im Stadtrat sind neu gemischt

Politik Freie Wähler sind jetzt stärkste Kraft

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Der neue Stadtrat hatte in dieser Woche seine konstituierende Sitzung. Die meisten Kandidaten für die 26 Plätze schickten die Freien Wähler ins Rennen, und sie sind es auch, die künftig um Fraktionschef Gerd Härtig die Mehrheit im Rat bilden. Die bislang stärkste Kraft, die CDU, hat statt elf nur noch sieben Sitze. Die Freien Wähler hingegen zehn.

Elf neue Mitglieder werden künftig im Gremium sitzen - insgesamt gab es 88 Bewerber für die 26 Mandate. Neu unter ihnen sind zum Beispiel der Kinobetreiber Olaf Müller (Freie Wähler), der Bikerclub-Chef Tommy Wetzel (Freie Wähler), die Notärztin Sabine Schneider (Freie Wähler), der Lehrer Holger Schmeißer (Freie Wähler), der Schüler Marvin Müller (CDU) und die Kindergärtnerin Cornelia Hempel (AfD). Auch Toni Naumann, der sich seit Jahren im Limbach-Oberfrohnaer Eisenbahnverein engagiert, hat es nun doch noch für die Freien Wähler in den Stadtrat geschafft. Er ist nachgerückt - für Philipp Kühn, der sein Mandat nicht antritt. Kühn wurde von Mitgliedern der CDU und der FDP beschuldigt, seinen Lebensmittelpunkt nicht in Limbach-Oberfrohna, sondern in Penig zu haben und damit nicht für das Gremium infrage zu kommen.