Keil muss unters Messer

Eishockey Stürmer fällt mit Schulterverletzung aus

Die Eispiraten Crimmitschau stehen am Wochenende wieder zweimal auf dem Eis. Sie müssen am Freitag (ab 19.30 Uhr) ein Auswärtsspiel bei den Starbulls Rosenheim bestreiten. Rosenheim nimmt den neunten Platz ein. Am Sonntag (ab 17 Uhr) folgt das Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt. Die Hessen rangieren an fünfter Position. Trainer Chris Lee kann - wenn sich an den nächsten Tagen nichts auf dem Transfermarkt tut - erneut nur auf einen Mini-Kader von 15 Feldspielern zurückgreifen und mit Colin Leidborg einen gelernten Verteidiger im dritten Sturm aufbieten.

Der Grund: Das Verletzungspech bleibt den Eispiraten Crimmitschau leider treu. Nach Erik Gollenbeck, Valeriy Guts und Jakub Körner gibt es nun den nächsten Langzeitverletzten zu beklagen. Bernhard Keil hat sich im Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse mehrere Bänder in der rechten Schulter gerissen. "Wir müssen davon ausgehen, dass er wahrscheinlich zwischen acht und zwölf Wochen ausfällt", sagt Eispiraten-Sportchef Ronny Bauer. Er kündigt an, dass sich Bernhard Keil zeitnah einer Operation unterziehen wird. Sie findet wahrscheinlich im Klinikum in Altenburg statt.

Damit fällt ein wichtiger Eckpfeiler aus der Abteilung "Attacke" verzichten. Keil, der im Sommer von Schwenningen nach Crimmitschau gewechselt ist, überzeugte bisher mit starken Leistungen. Er kam in 26 Partien auf 13 Treffer und 11 Vorlagen - damit steht der Außenstürmer auf dem dritten Platz der internen Scorerliste. Der gebürtige Amberger hat gemeinsam mit Eric Lampe und Matt Foy die Paradeformation gebildet. Seinen Platz muss nun wahrscheinlich Martin Heinisch einnehmen. "Bernhard Keil ist ein ehrgeiziger Spieler, der über seine Verletzung sehr enttäuscht war", berichtet Ronny Bauer von den Gesprächen mit dem verletzten Angreifer.