Kein Spiel wie jedes andere

Fussball Spitzenreiter VfL Osnabrück empfängt FSV Zwickau

Zwickau. 

Zwickau. Für Joe Enochs wird das Spiel am Samstag in Osnabrück sicher ein besonderes. Zwickaus Trainer war zuvor an seiner alten Wirkungsstätte 22 Jahre lang Profi, Trainer und Nachwuchsmanager. "Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es ein Spiel wie jedes andere ist. Das würde mir auch keiner glauben - bei alldem, was ich mit dem VfL erlebt habe", räumte der 47-Jährige US-Amerikaner zum Abschlussgespräch am Donnerstag gegenüber Medienvertretern ein. Enochs ist mit 376 Pflichtspiel-Einsätzen Rekordmann der Osnabrücker und zudem mit seinem Nachfolger auf der VfL-Trainerbank, Daniel Thioune eng befreundet. Nach dem ersten Aufeinandertreffen in der Hinrunde (1:0 für den VfL) kehrt Enochs nun erstmals an die Bremer Brücke zurück: Beide Teams benötigen die drei Punkte dringend. Die Favoritenrolle ist klar verteilt. Der Spitzenreiter VfL trifft mit dem FSV zwar auf eine Mannschaft, die sich im Abstiegskampf befindet.

Doch die Zwickauer haben kürzlich sowohl gegen den Tabellenzweiten Karlsruhe als auch auf dem Kaiserslauterer Betzenberg jeweils mit 1:1 gepunktet. Ergebnisse, die zu beachten sind. Joe Enoch erklärte, wir haben nichts zu verlieren, wollen die Räume eng machen und die Zweikämpfe gewinnen. Zwickau wird voraussichtlich mit Ronny König als einzige Spitze und einer 4er-Reihe der Deckung beginnen. Anstoß im Stadion an der Bremer Brücke ist am 9. März, 14 Uhr. Geleitet wird die Begegnung von Schiedsrichter Mitja Stegemann aus Bonn.