"Keine giftigen Stoffe im Billgspielzeug"

Bildung Gute Leistungen bei "Jugend forscht" und der Mathe-Olympiade

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Foto: Markus Pfeifer

Hohenstein-Ernstthal. Zwölftklässer Mike Schuhknecht (links) vom Lessing-Gymnasium Hohenstein-Ernstthal und sein Lehrer Ralf Küttner, der ihn im Leistungskurs Chemie unterrichtet, können stolz sein. Denn mit einem besonderen Forschungsprojekt hat sich der 18-Jährige Langenchursdorfer beim Regionalwettbewerb Chemnitz von "Jugend forscht" durchgesetzt und kann nun auf Landesebene starten.

Unter dem Titel "Schlange, Ente & Co - Was macht sie weich", hatte Schuhknecht im Rahmen einer Facharbeit untersucht, ob die Weichmacher, die in vielen Spielsachen aus Plastik sind, gefährlich sein können. Dafür wurde auch eine Quietscheente "geköpft" damit aus kleinen Plasteteilen mithilfe einerspeziellen Apparatur die Weichmacher herausgelöst werden können. "Selbst in den Billigspielsachen war nichts gefährliches dabei", sagt Mike Schuhknecht, der die Weichmacher an der TU-Chemnitz mithilfe der Spektroskopie untersuchen konnte.

Da die Ergebnisse der eigenen Arbeit auch präsentiert werden müssen, lernen die Schüler auch, gewonnenes Wissen weiterzugeben. "Das ist eine guter Vorbereitung für die mündliche Prüfung", sagt Ralf Küttner, der schon mehrfach Schüler motivieren konnte, am Wettbewerb "Jugend forscht" teilzunehmen. Meist gab es beachtliche Erfolge und mit Blick auf ein späteres Studium oder die berufliche Laufbahn seien solche Erfahrungen auf jeden Fall förderlich.

Die Mathematik hat einiges zu bieten

Nicht nur gute Chemiker hat das Lessing-Gymnasium Hohenstein-Ernstthal, sondern auch ein Mathe-Ass. Nicolas Nagel aus Oberlungwitz hat bei der Mathe-Olympiade in Leipzig kürzlich den zweiten Platz geholt und nimmt nun am Landesseminar teil, bei dem er sich für die bundesweite Mathe-Olympiade qualifizieren kann.

Während seine Lehrer sein Talent beim finden von praktischen Lösungswegen lobt, mag es der 17-Jährige selbst gern auch theoretisch. Er tüftelt viel und hat sich zusätzlich zum Unterricht Wissen angeeignet. Deshalb würde er in Zukunft auch gern Mathematik studieren. "Da gibt es noch erstaunlich viel zu erforschen", sagt der Zahlenexperte, der natürlich im Leistungskurs Mathematik lernt. Hier klappt fast alles super, nur die Wahrscheinlichkeitsrechnung kostet ihn hin und wieder ein paar Nerven.